(Strophe 1)
Es brannte einst ein Flammenmeer,
das Dorf lag schweigend hinter mir.
Ein letzter Blick, ein Schritt zurück –
die Glut verschlang mein altes Glück.
Durch Dornenpfade, windgepeitscht,
lief ich dem Schattenland entgegen,
bis in der Ferne silbern blass
ein Stern begann, sich zu erheben.
(Refrain)
O heller Stern aus schwarzer Nacht,
du hast mich durch das Feuer gebracht.
Ich war gefangen, war verbannt –
nun führst du mich in neues Land.
O heller Stern, der über mir wacht:
Ich bin entkommen – und erwacht.
(Strophe 2)
Die Mauern einer alten Burg
ragten empor wie stumme Zeugen.
Ihr Tor aus Stein, ihr Herz aus Staub –
ich hörte wilde Raben kreisen.
Und während ihre Schatten sangen,
von alten Ketten, Blut und Brand,
da spürte ich, wie tief in mir
ein Funken neu zu Leben fand.
(Refrain)
O heller Stern aus schwarzer Nacht,
du hast mich durch das Feuer gebracht.
Ich war gefangen, war verbannt –
nun führst du mich in neues Land.
O heller Stern, der über mir wacht:
Ich bin entkommen – und erwacht.
(Bridge)
Dann rief der Wind: „Du bist befreit!
Die Furcht hat sich im Staub zerstreut.“
Und unter seinen rauen Händen
begann mein dunkler Weg zu enden.
Die Funken, die die Flammen schlugen,
wurden zu Lichtern auf der Flucht;
sie trugen mich, sie trugen Mut –
ins Herz der sternenklaren Nacht.
(Finaler Refrain)
O heller Stern aus schwarzer Nacht,
du hast mich durch das Feuer gebracht.
Ich stand im Schatten, unbewacht –
nun steh ich frei und neu entfacht.
O heller Stern, mein Weggeleit:
Entkommen bin ich – und befreit.