(Strophe 1]
Auf dem Marktplatz weht ein kalter Wind,
Rauch von alten Feuern tanzt darin.
Ich steh auf dem Podest, Gitarre an der Brust,
und die Menge hebt die Fäuste voller Wut und voller Lust.
Die Trommeln schlagen tief wie ein Herz aus Stein,
doch heute bricht das Schweigen – wir sind nicht allein.
[Refrain]
Oh, hört die Harfe klagen, hört den Ruf der Zeit,
wir stehen auf zusammen, für Gerechtigkeit.
Kein König soll uns zwingen, in den Krieg zu zieh’n,
wir sind das Feuer, das sich niemals wird verlier’n!
[Strophe 2]
Sein Banner hängt schwer über jedem Tor,
zu lang schon schreit er nach dem nächsten Opferchor.
Doch heute stehn wir hier, pulsierend wie ein Schwarm,
die Freiheit in den Augen, die Hoffnung in der Arm’.
Meine Saiten brennen, jeder Ton ein Schwur,
und tausend Stimmen singen mit – ein Sturm vor seiner Tür.
[Refrain]
Oh, hört die Harfe klagen, hört den Ruf der Zeit,
wir stehen auf zusammen, für Gerechtigkeit.
Kein König soll uns zwingen, in den Krieg zu zieh’n,
wir sind das Feuer, das sich niemals wird verlier’n!
[Bridge – gesprochen/gesungen]
„Ihr, die ihr vor mir steht, vergesst nie euren Mut –
kein goldner Thron entscheidet über Blut.
Wir sind der Klang, der diesen Schatten bricht,
wir sind das Volk – und wir verstummen nicht!“
[Break – Drum & Harfe]
Trommeln wie Donner,
Harfen wie Wind,
ein Ruf, der sich erhebt,
bis wir frei geworden sind.
[Refrain – kraftvoll]
Oh, hört die Harfe klagen, hört den Ruf der Zeit,
wir stehen auf zusammen, für Gerechtigkeit.
Kein König soll uns zwingen, in den Krieg zu zieh’n,
wir sind das Feuer, das sich niemals wird verlier’n!
[Outro]
So endet nicht die Schlacht, doch der Anfang liegt hier,
wo ein Lied die Furcht zerreißt und flüstert:
„Wir sind wir.“
Ich spiel die letzten Saiten, die Menge hält die Hand –
und ein neuer Morgen wächst aus diesem Klang im Land.