(Titel: Eiskönigin)
(Strophe 1)
Im Nebel steht sie, kalt wie Stein,
Krone aus Frost, allein, allein.
Ihr Blick wie Stahl, ihr Wort wie Eis,
kein Herz schlägt warm in ihrem Kreis.
Die Welt hat sie hart gemacht,
ihr Lied klingt wie verlor’ne Schlacht.
Wer ihr zu nah kommt, wird verlorn,
denn Liebe ward ihr größter Zorn.
(Refrain)
Eiskönigin, kaltes Herz,
keine Liebe, nur noch Schmerz.
Feuer starb in kalter Nacht,
weil Vertrauen sie zerbrach.
Eiskönigin, stark und stumm,
friert die Welt um sich herum.
Wer sie liebt, der geht zugrund,
denn ihr Herz kennt keinen Bund.
(Strophe 2)
Einst war sie Licht, einst war sie Glut,
doch man verriet ihr Herz, ihr Blut.
Ein Schwur zerbrach, ein Blick ging fort,
seitdem lebt sie an kaltem Ort.
Sie tanzt im Wind, doch fühlt ihn nicht,
ihr Lachen ist nur altes Pflicht.
Sie schwört bei Mond und Sternenschein:
„Nie lass ich mehr die Liebe rein.“
(Refrain)
Eiskönigin, kaltes Herz,
keine Liebe, nur noch Schmerz.
Feuer starb in kalter Nacht,
weil Vertrauen sie zerbrach.
Eiskönigin, stark und stumm,
friert die Welt um sich herum.
Wer sie liebt, der geht zugrund,
denn ihr Herz kennt keinen Bund.
(Bridge)
Doch tief im Frost, verborgen klein,
schlägt noch ein Herz aus altem Sein.
Es ruft im Stillen, schwach und sacht,
nach einer Hand, die Wärme macht.
Doch sie schreit: „Nein, ich brauch dich nicht!
Die Kälte schützt mein Angesicht.“
Und doch, wenn niemand sie mehr sieht,
weint sie ein Lied, das keiner hört.
(Letzter Refrain)
Eiskönigin, hör den Klang,
dein Herz lebt noch, auch wenn du bang.
Nicht nur Schmerz ist dein Geschick,
nicht nur Nacht, nicht nur Zurück.
Eiskönigin, brich das Eis,
lass dein Herz noch einmal heiß.
Denn selbst im Frost aus tausend Jahr’n
kann Liebe neu geboren sein.