(Titel: Zwischen den Jahren)
(Strophe 1)
Wenn das Jahr den Atem anhält
und der Mond über den Firsten steht
ziehen wir durch die kalte Nacht
wo alte Zeit in Schatten geht
Zwölf Nächte offen, Tor und Bann
kein Heute zählt, kein Morgenplan
die Welt hält still, das Rad steht schief
wer hört, erkennt, was kommen kann
(Pre-Chorus)
Asche im Wind, der Rauch zieht sacht
alte Worte in dunkler Macht
(Refrain)
Hejo – die Rauhnacht ruft uns fort
zwischen Traum und altem Wort
Schlagt die Trommeln, macht Lärm, macht Licht
jagt die Geister aus dem Gesicht
Doch wenn das Feuer niederbrennt
und die Stille deinen Namen kennt
findest du Ruh’ im Weltenrand
zwischen den Jahren, Hand in Hand
(Strophe 2)
Blei tropft leise in kaltes Wasser
zeigt Gesichter wild und klar
was da kommt liegt im Verborgenen
doch das Schicksal flüstert wahr
Schuhe fliegen über die Schwelle
wer zuerst tritt aus dem Haus
Lachend trotzen wir dem Dunkel
doch das Orakel schaut uns aus
(Pre-Chorus)
Funken springen, Eisen klingt
wenn die Zukunft Lieder singt
(Refrain)
Hejo – die Rauhnacht ruft uns fort
zwischen Traum und altem Wort
Schlagt die Trommeln, macht Lärm, macht Licht
jagt die Geister aus dem Gesicht
Doch wenn das Feuer niederbrennt
und die Stille deinen Namen kennt
findest du Ruh’ im Weltenrand
zwischen den Jahren, Hand in Hand
(Bridge)
Räucherwerk aus Tann und Salbei
zieht durch Stall und leeres Haus
Sorgen gehen mit dem Rauch fort
und das Herz wird weit und aus
Kein Schwur heute, kein Versprechen
nur ein Blick nach innen rein
denn wer sich selbst im Schweigen findet
muss nie ganz verloren sein
(Refrain)
Hejo – die Rauhnacht klingt so alt
wie Wind, der durch die Segel knallt
Zwischen Sturm und stiller See
lernen wir, wohin wir geh’n
Lärm für die Nacht, Ruh’ für den Geist
bis das neue Licht sich zeigt
Zwölf Nächte lang, dann zieht sie fort
die Zeit zwischen den Jahren dort
(Outro)
Wenn der Morgen leise taut
und ein neues Jahr erwacht
tragen wir im Herzen weiter
die Wahrheit aus der Rauhnacht