[Intro]
(leise Trommeln, tiefe Streicher)
[Strophe 1]
Wenn der Morgen graut im kalten Licht,
und der Hahn die Stille bricht,
steht das Volk mit leerem Blick,
trägt die Welt Schritt für Schritt.
Felder bluten unter Pflug und Hand,
Brot für Burg und Vaterland,
doch kein Lied und kein Gebet
nennt die Namen, die es näht.
[Pre-Chorus]
Kein Reich steht hoch aus Gold allein,
es ruht auf Rücken aus Bein und Stein.
[Refrain]
Heeey – wir sind das Volk im Staub,
aus Schweiß und Blut, aus Stein und Raub.
Heeey – vergiss uns nicht im Zorn,
denn fällt das Volk, fällt auch der Thron.
[Strophe 2]
Der Schmied schlägt Funken in die Nacht,
der Müller mahlt, bis der Morgen lacht.
Der Wirt schenkt aus, der Bote rennt,
die Näherin, die niemand kennt.
Dienst um Dienst, Tag für Tag,
während oben keiner fragt,
wie viel Last ein Herz noch hält,
das diese ganze Ordnung stellt.
[Pre-Chorus]
Nimm dem Volk sein Brot, sein Recht,
und selbst Geduld wird zum Gefecht.
[Refrain]
Heeey – wir sind das Volk im Staub,
aus Schweiß und Blut, aus Stein und Raub.
Heeey – vergiss uns nicht im Zorn,
denn fällt das Volk, fällt auch der Thron.
[Bridge]
Wenn Mägen leer und Stimmen stumm,
schläft der Zorn nicht – er wartet nur.
Wo Würde stirbt, wächst dunkle Glut,
aus Hoffnung wird ein Feuersturm.
Wer uns hört, der herrscht mit Sinn,
wer uns bricht, der geht dahin.
[Refrain – Variation]
Heeey – wir sind der Grund im Land,
der alles hält mit letzter Hand.
Heeey – hör den Schwur im Chor,
ohne uns gibt’s kein Davor.
[Outro]
(leiser werdend, bedrohlich)
Vergiss das Volk, vergiss den Grund,
und jede Krone wird verstummt.