(Titel: Blutroter Pfad)
(Strophe 1)
Im Schatten alter Eichen, wo das Flüstern niemals schweigt,
zieht ein roter Faden weiter, der ins Dunkel sich verzweigt.
Kalter Nebel kriecht wie Finger durch das morsche Unterholz,
und ein Herz schlägt leis im Takte eines Liedes voller Stolz.
(Pre-Refrain)
„Bleib auf dem Weg“, so hallt es nach,
doch süßer klingt des Waldes Macht...
(Refrain)
Blutroter Pfad durch Nacht und Schweigen,
wo falsche Worte Wahrheit zeigen,
die Unschuld tanzt im Wolfesblick —
kein Schritt zurück, kein Schritt zurück.
Und wenn dein Name leise fällt,
verschlingt dich diese dunkle Welt.
(Strophe 2)
Seine Stimme weich wie Seide, seine Augen kalt wie Stein,
trägt ein Lächeln voller Lügen tief in ihre Seele ein.
Zwischen Zweigen blitzt das Grauen, lauert hungrig, still und klug,
jede Spur ein stummes Flehen, jeder Atemzug Betrug.
(Pre-Refrain)
Ein Rascheln nur, ein leiser Schrei —
und schon ist jede Hoffnung frei...
(Refrain)
Blutroter Pfad durch Nacht und Schweigen,
wo falsche Worte Wahrheit zeigen,
die Unschuld tanzt im Wolfesblick —
kein Schritt zurück, kein Schritt zurück.
Und wenn dein Name leise fällt,
verschlingt dich diese dunkle Welt.
(Bridge)
Zerbrochene Gebete im schwarzen Wind,
kein Retter naht, kein Licht beginnt.
Das Märchen stirbt im letzten Klang,
im Echo bleibt ein Seelgesang.
(Break)
„Großmutter, warum sind deine Augen so leer…?“
Ein Flüstern — ein Knurren — nichts ist mehr fair.
(Refrain – Variation)
Blutroter Pfad, die Schatten steigen,
die Masken fallen ohne Schweigen,
ein letzter Blick, ein letzter Schrei —
die Nacht ist nah, die Nacht ist frei.
Und wenn dein Herz im Dunkeln brennt,
weißt du, wer deinen Namen kennt...
(Outro)
Im Wald verstummt das Kinderlied,
wo niemand je die Wahrheit sieht.
Ein roter Schleier weht im Wind —
und niemand weiß, wo wir jetzt sind.