[Strophe 1]
Der Winter war hart, die Nächte so lang,
die Kälte fraß sich durch Mantel und Wang’.
Doch seht, der Rauch steigt, die Flammen sind wach,
wir schlagen die Trommeln, der alte Takt erwacht!
Die Funken tanzen wie Sterne vom Himmel,
wir stampfen den Frost aus den Knochen geschwind’l.
[Refrain]
Tanzt, tanzt um das Feuer, lasst die Schatten vergeh’n!
Hand in Hand, Herz an Herz, wir wollen das Neue Jahr seh’n!
Hoffnung brennt heller als Pech und als Harz,
Glück soll uns küssen, Frieden uns tragen ganz sacht.
Hebt die Becher, singt laut in die Nacht:
Es lebe das Licht, das morgen erwacht!
[Strophe 2]
Die Raben sind fort, der Wolf schweigt im Wald,
die Saat ruht noch tief, doch sie wird bald bald bald!
Wir werfen die Sorgen ins lodernde Rund,
sie knistern und sterben mit knallendem Mund.
Die Kinder lachen, die Alten sie weinen vor Freud’,
denn wieder kehrt Leben in diese kalte Zeit.
[Refrain]
Tanzt, tanzt um das Feuer, lasst die Schatten vergeh’n!
Hand in Hand, Herz an Herz, wir wollen das Neue Jahr seh’n!
Hoffnung brennt heller als Pech und als Harz,
Glück soll uns küssen, Frieden uns tragen ganz sacht.
Hebt die Becher, singt laut in die Nacht:
Es lebe das Licht, das morgen erwacht!
[Mittelpart – langsam, dann schneller]
Hört ihr die Dudelsäcke, hört ihr den Klang?
Die Flöten sie flüstern: Es wird nicht mehr lang!
Die Nacht ist am tiefsten, doch gleich wird sie weichen,
der erste Strahl bricht durch die dunklen Eichen.
Schließt die Augen, spürt die Wärme der Glut –
wir tragen zusammen das neue Gut.
[Bridge – laut und mitreißend]
Kein Krieg mehr, kein Hunger, kein kaltes Geschrei,
nur Lachen und Lieder, nur du und ich frei!
Wir schwören beim Feuer, beim Wein und beim Brot:
Das Jahr, das nun kommt, bringt Leben statt Tod!
[Finaler Refrain – alle Instrumente voll, Chor]
Tanzt, tanzt um das Feuer, lasst die Schatten vergeh’n!
Kreis um Kreis, bis der Morgen uns sieht steh’n!
Hoffnung brennt heller als je zuvor,
Glück tanzt mit uns, Frieden öffnet das Tor!
Hebt die Becher, brüllt es hinaus in die Nacht:
Das Neue Jahr lebe – und mit ihm das Licht, das erwacht!
(Und wenn die letzte Flamme sinkt,
glüht noch lange die Hoffnung im Herz –
bis zum nächsten Tanz.)