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[Intro – gesprochen, ruhig]
Sie sagen, ich sei zu laut.
Zu viel.
Zu schnell.
Zu unruhig.
Doch keiner fragt mal:
Wie fühlt sich das an,
wenn dein Kopf nie still ist,
aber dein Herz nur Ruhe will?
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[Strophe 1]
Ich wach auf – Gedanken wie ’n Gewitter,
alles blitzt und kracht, nichts wird klar, nur bitter.
1000 Ideen, 0 Kontrolle,
mein Kopf ist ’ne Bühne, doch keiner spielt Rolle.
Ständig auf der Suche nach dem einen Moment,
wo mein Inneres nicht gegen mich rennt.
Ich kann lachen – und Sekunden später brechen,
weil meine Emotionen mir das Rückgrat zerstechen.
Sie sagen, ich sei faul –
aber Bruder, ich bin müde vom Kämpfen.
Den ganzen Tag Fokus halten
ist wie gegen Wellen schwimmen mit gebundenen Händen.
Ich spring von Thema zu Thema,
als wär mein Hirn ’ne offene Schleife.
Und trotzdem seh ich Muster im Chaos –
wie ein Künstler ohne Anleitung, aber mit Leidenschaft und Reife.
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[Hook]
Ich hab Chaos im Kopf,
doch das Herz in der Hand.
Bin ein Feuer ohne Form,
doch ich brenn wie Verstand.
Ich bin nicht kaputt –
ich bin anders verdrahtet.
Vielleicht schwer zu halten –
doch verdammt viel wert, wenn du mich nicht entwertest.
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[Strophe 2]
Ich fühl zu viel, red zu schnell,
denk zu laut, leb zu grell.
Doch zwischen all dem:
Ein Funkeln.
Ein Glanz.
Etwas, das tanzt,
wenn es Raum kriegt im Ganzen.
Ich bin kein Fehler – ich bin Vielfalt.
ADHS ist kein Makel, sondern Teil von meiner Wirklichkeit.
Manche träumen linear –
ich träum in Spiralen.
Und manchmal treff ich da,
wo andere nicht mal ahnen.
Ja, ich vergesse viel –
aber ich erinnere tief.
Ich seh Dinge,
die andere überfliegen im Trieb.
Ich bin nicht zu schwer,
ich bin vielschichtig.
Nicht gestört –
nur nicht schlicht und schlicht.
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[Hook]
Ich hab Chaos im Kopf,
doch das Herz in der Hand.
Bin ein Feuer ohne Form,
doch ich brenn wie Verstand.
Ich bin nicht kaputt –
ich bin anders verdrahtet.
Vielleicht schwer zu halten –
doch verdammt viel wert, wenn du mich nicht entwertest.
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[Bridge – spoken word, ruhig]
Sie wollten mich bremsen.
Doch was, wenn mein Tempo
nicht falsch ist,
sondern nur…
meins?
Ich bin kein Fehler im System.
Ich bin die andere Art,
zu sehen, zu fühlen,
zu sein.
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[Finale – leise, kraftvoll]
Ich leb nicht leise –
weil mein Innen nie schweigt.
Doch inmitten des Lärms
liegt mein eigener Beweis:
Ich bin mehr als ’ne Diagnose.
Ich bin ein Kosmos.
Ungebändigt. Echt.
Und wenn du mich verstehst,
siehst du:
Ich bin nicht zu viel –
ich bin komplett.