[Hook]
Mama, warum warst du nicht für mich da?
Warum all die Tritte, all die Männer da?
Auf unsrem Sofa, fremde Gesichter –
und ich, dein Sohn, ein Schatten im Zimmer.
Ich weiß, ich war nicht einfach, das stimmt,
doch war das Grund genug, dass du mich nicht liebst?
Heute fragst du, warum ich so bin –
aber Mama, schau doch hin, du weißt es längst in dir drin…
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[Part 1]
Ich lag im Bett, hab geweint jede Nacht,
während du mit irgendeinem Kerl lachst.
Ich hörte euch streiten, hörte dich schreien,
hörte, wie du sagtest: „Du wirst nie jemand sein.“
Mama, ich war klein –
zu klein, um das zu versteh’n,
doch alt genug,
um deine Kälte zu seh’n.
Ich brauchte kein Geld, kein Geschenk, keinen Preis,
ich wollt nur, dass du mich mal hältst –
wenigstens einmal im Kreis…
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[Part 2]
Du sagst, ich war schwer, war wild, war laut,
doch hast du dich je gefragt,
warum ein Kind so schreit, so schreit aus lauter Haut?
Ich war allein in nem Haus voller Lügen,
mit Herzen, die schweigen,
und Händen, die prügeln.
All die Männer –
sie kamen, sie gingen,
doch ich blieb zurück
mit den Scherben und Dingen,
die kein Kind tragen sollte,
nicht mit acht, nicht mit zehn –
Mama, ich wollt doch nur versteh’n…
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[Bridge] (gesprochen, flüsternd)
…und heute fragst du ehrlich, warum ich so bin?
Warum ich Menschen nicht trau,
warum ich so oft verschwimm
zwischen Wut, Angst und Scham…
Mama, du weißt es doch längst.
Du hast mich geformt mit der Rückseite deiner Hand…
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[Hook / Outro]
Mama, warum warst du nicht für mich da?
Warum all die Tritte, all die Männer da?
Ich wollte nur dich –
keine Welt, kein Applaus –
nur eine Mutter,
die ihren Sohn wirklich braucht.
Ich weiß, ich bin jetzt nicht leicht zu versteh’n,
doch ich trag all die Narben,
die du nicht mal seh’n willst.
Und wenn du heute fragst,
warum ich so bin –
dann hör auf mein Herz,
denn da liegt der Sinn…