(Intro)
Shhh…
hörst du, wie die Erde atmet?
Ahh… sie flüstert durch den Wind,
doch keiner… keiner hört hin.
[Part 1]
(Hmm…)
Wir tanzen auf Ruinen – nennen’s Fortschritt, nennen’s Glanz,
doch jeder Schritt nach vorn ist nur Rückschritt im Verstand.
(Ahh –)
Die Straßen glühn wie Narben – sie flackern in der Nacht,
der Mond schaut zu… (Shhh) als hätt’ er’s längst satt.
Wir atmen Rauch, nennen’s Liebe zur Moderne,
bauen Himmel aus Beton, doch der bleibt uns zu ferne.
(Yeah)
Die Reichen schlürfen Träume aus vergoldeten Pokalen,
die Armen trinken Hoffnung – aus Rissen, die strahlen.
Ein Lächeln vor den Linsen, doch das Herz bleibt taub,
wir schminken uns’re Wunden mit digitalem Staub.
Mmmh…
Ein König ohne Krone, aus Glas gebaut,
ein Spiegel voller Narben – der sich selbst nicht traut.
(Hook]
(Uhh)
Wir sind Parasiten – leise, doch brutal,
nehmen, was uns nährt… (shhh) und nennen’s normal.
Wir träumen vom Himmel, doch leben im Staub,
und beten aus Angst… nicht aus Glaub’.
(Hmmm…)
Die Natur bleibt still, sie verzeiht im Kreis,
doch wir sägen am Ast, der uns hält – aus Eis.
Und wenn sie uns vergisst… weil sie’s endlich kann,
bleibt vom Menschen nur Staub – und ein Name im Sand.
[Part 2]
(Shhh –)
Ich hör die Erde flüstern durch gebrochene Äste,
sie sagt: „Ihr wart Gäste… keine Herren, nur Gäste.“
Mmmh…
Wir pflanzen Plastikblumen, nennen’s Paradies,
doch wer den Himmel kauft… weiß nicht, was echt ist.
Wir jagen nach Sekunden, verlieren das Jetzt,
beten Gold an – und nennen’s Gesetz.
Ahh…
Die Meere sind Narben, die niemand mehr heilt,
und jeder Tropfen sagt: „Ihr seid zu weit.“
Wir sind Schattenfänger im Neonlicht,
jagen Perfektion – doch erkennen sie nicht.
(Huhh…)
Und wenn der letzte Baum fällt, fällt unser Ton –
denn kein Beat erklingt… auf Beton.
[Hook]
(Huhh… shhh…)
Wir sind Parasiten – leise, doch brutal,
nehmen, was uns nährt, und nennen’s normal.
Wir träumen vom Himmel, doch leben im Staub,
und beten aus Angst… nicht aus Glaub’.
(Ahh )
Die Natur bleibt still, sie verzeiht im Kreis,
doch wir sägen am Ast, der uns hält – aus Eis.
Und wenn sie uns vergisst, weil sie’s endlich kann,
bleibt vom Menschen nur Staub – und ein Name im Sand.
[Bridge]
(Hhh…)
Vielleicht liebt sie uns noch –
doch Liebe kann müde werden.
Shhh…
Vielleicht schweigt sie nicht aus Frieden –
sondern, weil sie uns längst vergessen hat.
[Outro]
Ahh…
Wenn alles endet, bleibt nur Wind in den Bäumen,
die Schatten erzählen von besseren Räumen.
Kein Glanz, kein Ruhm, kein Mensch, kein Kleid,
nur Erde… (atme)
und Zeit.