[Hook – ruhig, fast geflüstert]
Ich sitz im Schatten meines Kobolds, ganz allein,
Draußen wird’s still, doch in mir tobt das Sein.
Er war mein Gegner, mein Dämon, mein Fluch,
Doch jetzt hör ich hin – und versteh endlich genug.
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[Vers 1]
Ich sitz im Zimmer, Licht gedimmt, Gedanken schwer,
Die Welt wird leise, doch in mir schreit’s mehr.
Und da ist er – nicht sichtbar, doch echt,
Wie ein Echo in mir, das niemals zerbricht.
Er flüstert: „Na, wieder ruhig heut Nacht?“
Seine Stimme kratzt, doch sie trifft mit Macht.
Ich nenn ihn Kobold – nicht weil’s süß klingt,
Sondern weil er Chaos bringt und mich zum Wanken zwingt.
Ich sag: „Lass mich in Ruhe, ich will nur mal still sein.“
Doch er lacht – halb höhnisch, halb gemein.
„Still warst du nie – du bist Sturm, nicht Frieden,
Du bist ich – du kannst mich nicht besiegen.“
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[Hook – emotionaler, kräftiger]
Ich sitz im Schatten meines Kobolds, ganz allein,
Draußen wird’s leise, doch in mir tobt der Schrein.
Er hat mich gejagt, doch auch beschützt,
Ein Teil von mir, den ich lang verdrückt.
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[Vers 2]
„Du hast alles kaputt gemacht“, schrei ich ihm zu,
„Freunde verloren, Nächte ohne Ruh’.
Du warst der Grund für die Stimmen in mir,
Für die Angst, für den Druck, für das Chaos hier.“
Er schaut mich an – mit Blicken, die brennen,
Und sagt: „Ich war da, als dich alle nicht kennen.
Ich war laut, damit du nicht erstickst,
Ich hab dich getrieben, weil dich niemand schickt.“
Ich wollte doch nur normal sein, dazugehören,
Nicht ständig kämpfen, nicht innerlich zerstören.
Er sagt: „Ich war Energie, wenn du leer warst wie Stein,
Ich war dein Schutzschild – gegen das Allein.“
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[Bridge – langsamer, verletzlicher]
Ich wollte dich hassen, dich aus mir reißen,
Doch du bist geblieben, ließest dich nicht zerbeißen.
Und jetzt – vielleicht – seh ich, was du bist:
Ein verlorener Junge, der nie sicher ist.
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[Hook – jetzt mit Kraft und Frieden zugleich]
Ich sitz im Schatten meines Kobolds – doch nicht mehr allein,
Ich hör ihn, ich fühl ihn – und lass ihn hinein.
Wenn du bleibst, dann sei leiser, sei weich,
Und wenn du kämpfst – dann nicht gegen mich.
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[Outro – gesprochen, ruhig, wie ein letztes inneres Einsehen]
Du bist Teil meiner Geschichte.
Du warst der Schrei, den keiner hören wollte.
Aber ich höre dich jetzt.
Und vielleicht…
Vielleicht können wir Frieden schließen.
Nicht gegeneinander.
Sondern miteinander.
Mit mir.
Mit uns.