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[INTRO]
[(Leiser Wind • einsame Mundharmonika • langsamer Aufbau)]
Wind schneidet kalt durch trockenes Land
Krähen zieh’n Kreise über schwarzem Sand
Der Himmel aus Eisen, die Sonne blutrot
Jeder Schritt hier riecht nach Erde und Tod
[VERSE 1]
Der Fremde kam schweigend durch flimmernde Glut
Trug Narben im Schatten und Staub auf dem Hut
Kein Gold in den Taschen, kein Gebet mehr im Sinn
Nur Geister der Schuld tief in seinem Blick drin
Staub fraß die Stiefel
Der Horizont schwieg
Als würde die Hölle selbst warten
Bis einer fällt oder siegt
[REFRAIN]
Der Teufel kennt keine Gnade
Wenn sein Urteil auf dich fällt
Trägt kein Silber, keine Waffe
Dich hinaus aus seiner Welt
Spricht er dich schuldig
Wirst du die Nacht niemals verlier’n
Denn manche Sünden sterben niemals
Sie lernen nur zu marschier’n
[VERSE 2]
Der Saloon stand verlassen wie ein Grab ohne Stein
Nur der Wind spielte Lieder durch morsches Gebein
Und die Uhr ohne Zeiger an verwitterter Wand
Schlug die Stunde der Schuld über trockenem Land
Ein alter Mann flüsterte leise:
"Junge… hier zahlt jeder bar…
Nicht mit Gold.
Nicht mit Blut.
Mit dem, was er wirklich war."
[REFRAIN]
Der Teufel kennt keine Gnade
Sein Blick ist kalt wie verbranntes Holz
Richtet er über deine Seele
Frisst die Ewigkeit deinen Stolz
Spricht er dich schuldig
Bleibt kein Himmel mehr besteh’n
Nur Schatten hinter deinen Augen
Die mit dir zugrunde geh’n
[BRIDGE]
[(Musik zieht an • Chor im Hintergrund • Spannung)]
Kein Pferd lief schneller
Kein Gebet klang weit
Nur Stiefel im Staub
Und die endlose Zeit
Der Wind wurde still
Und irgendwo fern
Öffnete sich die Nacht.
[CODA]
[(Langsam • schwer • bedrohlich)]
Als der Morgen aufstieg
War der Fremde verschwund’n
Nur Spuren in Asche
Und Kreise der Hund’
Kein Grab
Kein Kreuz
Kein Name im Sand
Nur Schweigen.
[OUTRO]
[(Nur Mundharmonika • Wind • langsam ausblenden)]
Der Wind schwieg.
Und irgendwo fern
Lachte die Hölle.
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