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Im Staub liegt der Abend wie rostiges Blut,
der Wind pfeift langsam durch trockenes Gut.
Ein Kojote heult irgendwo hinterm Grat,
und die Sonne stirbt rot über schwarzem Draht.
Die Schienen sind heiß von der endlosen Fahrt,
ein alter Revolver hängt kalt und erstarrt.
Ein Mann ohne Namen tritt schweigend ins Licht,
mit Narben im Herzen und Staub im Gesicht.
Mundharmonika weint durch die Nacht…
[Refrain]
Spiel mir das Lied vom Tod, alter Freund,
von verlorenen Seelen, die niemand beweint.
Von Männern aus Eisen und Herzen aus Stein,
die zu lange geglaubt haben frei noch zu sein.
Spiel mir das Lied vom Tod ganz leis’,
vom letzten Duell unter schwarzem Geiß.
Denn irgendwo wartet der Teufel schon dort,
am Ende der Gleise… am Ende vom Ort.
Die Saloons sind leer, nur Whiskey und Rauch,
ein Priester betet leise für’n Strick um den Bauch.
Die Hure im roten Kleid zählt ihr Geld,
während draußen der Regen aus Staub auf die Welt fällt.
Ein Kind schaut hinaus durch zerbrochenes Glas,
sieht Reiter im Schatten durchs verdorrte Gras.
Und irgendwo klimpert ein altes Klavier,
wie ein Geist aus vergangenem Blut-Revier.
[(Mundharmonika schreit gegen den Wind…)]
[Refrain]
Spiel mir das Lied vom Tod, alter Freund,
von verlorenen Seelen, die niemand beweint.
Von Männern, die kämpften für Staub und für Gold,
bis die Erde sie endlich verschlungen wollt’.
Spiel mir das Lied vom Tod ganz leis’,
vom letzten Gebet auf brennendem Eis.
Denn irgendwo wartet der Teufel schon dort,
am Ende der Gleise… am Ende vom Ort.
[Bridge]
Und der Himmel hängt tief wie verbranntes Leder,
jeder Atemzug schmeckt nach Verrat und Verderben.
Die Krähen kreisen langsam im Abendrot,
und die Mundharmonika klingt wie der Tod…
[Finale]
Der Fremde zieht weiter im kalten Wind,
weil Tote niemals wirklich verschwunden sind.
Nur das Echo bleibt im Canyon zurück,
voll Schießpulver, Staub… und verlor’nem Glück.
[(Ein letzter Ton der Mundharmonika verklingt…)]
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