...
[(Verse 1)]
Der Himmel brennt in rostigem Rot,
der Asphalt schreit, als wär er tot.
Ein alter Diesel heult im Wind,
trägt Seelen fort, die verloren sind.
Ich sah sie kommen, durch Staub und Zeit,
ein Konvoi aus Schatten, für die Ewigkeit.
Mit Reifen aus Feuer, mit Augen wie Glas,
kein Ziel, kein Halt — nur endloses Gas.
[(Refrain)]
Yippie-yi-yo, hör die Motoren schrei’n,
Geister auf der Autobahn, sie holen dich ein.
Yippie-yi-yeah, kein Entkomm’n, kein Schrei,
der Ghost Convoy rollt durch den Himmel vorbei.
[(Verse 2)]
CB-Funk knackt wie ein Fluch im Ohr,
„Breaker One-Nine“ — dann nur noch Chor.
Stimmen aus Gräbern, kalt wie Stahl,
rufen deinen Namen, immer wieder, ohne Wahl.
Ein Driver ohne Gesicht am Steuer sitzt,
sein Blick wie Frost, der durch dich blitzt.
Er hebt nur die Hand — kein Wort, kein Laut,
und plötzlich weißt du, dass dir keiner mehr traut.
[(Refrain)]
Yippie-yi-yo, hör die Motoren schrei’n,
Geister auf der Autobahn, sie holen dich ein.
Yippie-yi-yeah, kein Entkomm’n, kein Schrei,
der Ghost Convoy rollt durch den Himmel vorbei.
[(Bridge)]
Du kannst nicht bremsen, kannst nicht steh’n,
sie lassen dich nie wieder geh’n.
Dein Name brennt im Nummernschild,
dein Herz wird kalt, dein Blick wird wild.
Ein letzter Funkspruch, verzerrt und leer:
„Freiheit war ’ne Lüge… es gibt kein Mehr…“
[(Verse 3)]
Jetzt fährst du mit ihnen durch Sturm und Nacht,
hast alles verloren, was dich menschlich gemacht.
Der Motor dein Herz, der Tank deine Schuld,
und der Himmel frisst dich mit endloser Geduld.
Zerbrochene Seelen im Rückspiegel seh’n,
die niemals ankommen, die niemals vergeh’n.
Ein ewiger Run, ohne Ziel, ohne Sinn,
nur Staub, nur Feuer — und du mittendrin.
[(Final Refrain)]
Yippie-yi-yo, jetzt gehörst du dazu,
kein Himmel, kein Hölle — nur endlose Ruh’.
Yippie-yi-yeah, hör die Ketten aus Blei,
der Ghost Convoy fährt — und du bist jetzt frei…
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