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[Intro – tiefe, raue Stimme / gesprochen]
Die Nacht war heiß wie ein Ofen aus Stahl…
der Asphalt glühte noch vom Tag.
Der Motor brummte unter mir…
und irgendwo da draußen wartete etwas, das ich nicht erklären kann.
[Strophe 1]
Eine Uhr zeigt eins, die Nacht steht still,
die Luft hängt schwer, als ob sie atmen will.
Fünfundzwanzig Grad, doch die Hitze brennt,
jeder Kilometer wie ein altes Geständnis rennt.
Ich zieh die A33 durch die schwarze Wand,
mein Sattelzug frisst weiter Land.
Die Reifen singen ihr dunkles Lied,
während der Mond durch die Wolken zieht.
[Strophe 2]
Weit hinter mir ein Blitz kurz erwacht,
schneidet ein Fernlicht durch die Nacht.
Ich schau in den Spiegel, nur für einen Moment,
weil man als Fahrer die Dunkelheit kennt.
Doch rechts im Spiegel, da seh ich sie stehen,
etwas, das meine Augen nicht verstehen.
Auf meiner Liege, hinter meinem Sitz,
eine Gestalt im Schatten, kalt wie Eis.
[Refrain]
Da war ein Schatten auf der Liege,
schwarz wie Rauch, der langsam zieht.
Keine Augen, kein Gesicht,
nur eine Kälte, die durch die Seele bricht.
Ich hörte keinen Schritt, kein Wort, keinen Ton,
doch fühlte ich etwas direkt neben mir wohnen.
Der Highway war leer, der Himmel war weit,
doch ich war nicht mehr allein in dieser Nacht.
[Strophe 3]
Eine Kapuze tief ins Nichts gezogen,
der Körper durchsichtig, wie Nebel in Wogen.
Kein Gesicht, keine Hand, kein Atem zu sehen,
nur eine Präsenz, die ließ mich erfrieren.
Ich blick auf die Anzeige, such nach einem Grund,
der Motor läuft ruhig, die Straße bleibt rund.
Fünfundzwanzig Grad, tropische Zeit,
doch meine Finger waren eiskalt vor Leid.
[Strophe 4]
Ich sagte kein Wort, ich hielt nur den Blick,
auf die Straße vor mir, Zentimeter für Stück.
Denn manche Dinge, die man nachts erkennt,
sind Narben, die man niemals benennt.
Vielleicht war es ein Geist aus vergangener Zeit,
ein verlorener Schatten aus Dunkelheit.
Vielleicht nur ein Traum im flackernden Licht,
doch mein Herz sagt mir: Vergiss es nicht.
[Refrain]
Da war ein Schatten auf der Liege,
schwarz wie Rauch, der langsam zieht.
Keine Augen, kein Gesicht,
nur ein Flüstern, das die Stille bricht.
Der Diesel brüllt, die Straße bebt,
während der Schatten neben mir lebt.
Und jeder Blitz am Himmel schreit:
„Du bist nicht allein in dieser Nacht.“
[Bridge – tiefe Stimme / halb gesprochen]
Seit diesem Tag…
wenn der Spiegel im Dunkeln flackert…
wenn der Regen auf die Scheibe fällt…
dann frage ich mich nicht mehr, was ich sehe.
Ich frage mich nur…
wer mich sieht.
[Letzter Refrain]
Denn da war ein Schatten auf der Liege,
mitten in meiner schwarzen Fahrt.
Keine Spur, kein Zeichen geblieben,
nur ein Frost in meiner alten Narbenhaut.
Die A33 kennt viele Geschichten,
von Männern, die durch die Dunkelheit zieh’n.
Doch manche Schatten fahren weiter…
auch wenn keine Räder sie je wiederzieh’n.
[Outro – gesprochen]
Eine Uhr zeigt eins…
der Motor läuft…
die Nacht ist heiß…
doch manchmal…
ist die Kälte nicht in der Luft.
Manchmal sitzt sie neben dir.
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