Weil ich ging
(Intro – ruhig, fast geflüstert)
Ich hab die Heimat verloren,
weil das Schicksal mich sah.
Was damals mein Schmerz war,
wurde mein Glück –
sonst wär ich nicht da, wo ich heute bin.
Ich war ein Kind, ließ Eltern hinter mir,
brutal, fatal – ich hatte kein Ziel.
Niemand fragte, wie ich mich fühl,
also schwieg ich – und das Schweigen war viel.
Ich hab gelernt, dass Tränen nichts ändern,
doch sie formen dich, wenn sie brenn’n.
Verdrängen wurde meine Kraft,
um zu besiegen, was mich fast geschafft.
Elf Jahre später – ich steh’ dort, wo ich ging,
die Luft ist vertraut, doch der Boden klingt fremd.
Sie nennen mich „den Mann aus dem Paradies“,
doch sie sehen nicht, was ich verlor, um das zu sein, was ich jetzt bin.
Ich hab die Heimat verloren,
weil das Leben mich prüft.
Ich fiel in die Tiefe,
doch es hat mich geführt.
Ich hab geblutet, doch das war mein Sieg,
denn ohne Narben wär ich heut nicht hier.
(Hook – ruhig, melodisch)
Ich hab die Heimat verloren,
doch gefunden, wer ich bin.
Ich fiel in Staub und Schatten,
und stand mit Mut darin.
Ich hab gelitten, doch ich leuchte jetzt,
aus Schmerz wird Licht – mein Herz vergisst nie.
Ich lernte, zu schweigen, wenn Worte nichts tun,
zu gehen, wenn Bleiben nur brennen lässt.
Ich sah Erfolg, doch fühlte Verlust,
denn Stärke wächst selten aus Glück,
sondern aus dem, was dich zerdrückt.
Ich hab mich selbst im Fallen erkannt,
nicht, als ich stand,
sondern, als keiner mehr bei mir war
und ich merkte – ich bleib trotzdem da.
Ich hab gelernt: Schmerz ist kein Feind,
er zeigt dir nur, wer du wirklich bist.
Er zieht dich tief, doch wenn du ihn trägst,
führt er dich zurück – zu dir selbst.
(Hook – stärker)
Ich hab die Heimat verloren,
doch gefunden, wer ich bin.
Ich fiel in Staub und Schatten,
und stand mit Mut darin.
Ich hab gelitten, doch ich leuchte jetzt,
aus Schmerz wird Licht – mein Herz vergisst nie.
Heute seh’ ich meine Kinder,
seh in ihnen mein Gestern und mein Ziel.
Sie tragen mein Feuer, doch ihr Licht ist weich,
und ich bete, sie brauchen nie das Gleiche wie ich.
Ich bin kein Held, nur ein Mann, der blieb,
ein Mensch, der durch Dunkelheit zieht.
Ich hab die Heimat verloren,
doch das Leben gewann,
denn ich fiel tausendmal,
und fing neu an.
(Outro – ruhig, poetisch)
Manchmal musst du alles verlieren,
um zu finden, was bleibt.
Manchmal zeigt dir der Schmerz,
wer du bist, wenn er schweigt.
Ich hab die Heimat verloren,
doch sie lebt in mir drin –
und genau deshalb,
bin ich, wer ich bin.