(Part 1)
Das Leben begann mit Hunger im Bauch,
jeder Tag ein Kampf, Bruder, nichts war Hauch.
Eltern erschöpft, doch sie gaben nicht auf,
wir lebten vom Mut, nicht vom Brotkorb im Schrank.
Elf Jahre alt, kein Lesen, kein Wort,
doch mein Instinkt war schärfer als jedes Schwert dort.
Straßen als Lehrer, das Leben brutal,
doch ich schwor: „Eines Tages, ich brech dieses Tal.“
(Bridge)
Nächte voll Dunkel, doch Funken in mir,
flüstern: „Halte durch, irgendwann bist du hier.“
Von Haiti getragen, ein Schiff über’s Meer,
wer je Hunger gekannt, weiß: Ein Bissen ist mehr.
(Hook)
Von Staub im Wind zu Feuer im Herz,
aus Narben gebaut, doch die Seele nicht verletzt.
Kein Märchen, kein Wunder, nur Schweiß und Geduld,
doch ich steh hier mit Stolz – nicht gebrochen, nicht Schuld.
(Part 2)
Mit zwölf eingeschult, das Alphabet fremd,
doch ich schrieb meine Zukunft, auch wenn niemand mich kennt.
Privatunterricht, Nächte brannten wie Glut,
fünf Jahre später – Abschluss im Blut.
Heute Beamter im Staat, doch im Spiegel erkenn ich,
den Jungen von damals – sein Hunger verlässt mich.
Kein Geschenk, kein Zufall, nur Kampf und Pflicht,
jeder Tropfen von Tränen, doch zerbrochen bin ich nicht.
(Hook)
Von Staub im Wind zu Feuer im Herz,
aus Narben gebaut, doch die Seele nicht verletzt.
Kein Märchen, kein Wunder, nur Schweiß und Geduld,
doch ich steh hier mit Stolz – nicht gebrochen, nicht Schuld.
(Outro – Spoken Word Vibe)
Und wenn du fragst, ob der Weg sich gelohnt,
ich sage: Er war Hölle – doch er hat mich belohnt.
Denn der Junge von damals, er spricht heut durch mich,
Haiti in den Adern – Deutschland im Licht.