Schmerz im Blick
(Intro – ruhig, filmisch, Stimme mit Nachhall)
Das Auge dunkelrot, Schmerz im Blick,
fremdes Land, kein Rückweg, kein Glück.
Ich war ein Kind, doch die Welt schon zu laut,
zu jung, um zu flieh’n, zu alt, um zu trau’n.
Ich lernte früh, mich der Kälte zu beug’n,
nicht aus Schwäche – nur um zu zeig’n,
dass Anpassung Kraft ist, nicht Feigheit, nicht Flucht,
sondern der Atemzug zwischen Mut und Vernunft.
In der Fremde wurd’ Schweigen mein Freund,
jede Träne ein Lehrer, der mich vereint.
Ich verlor, doch ich lernte, was Halt bedeutet –
ein Herz, das standhält, auch wenn alles vergeudet.
(Part 1)
Ich kam aus Staub, aus Chaos, aus Wind,
ein Name, den keiner hier richtig ausspricht, ein Kind.
Papa sagte: „Wenn du’s schaffst, bleib dort,“
sein Ton war gebrochen, doch Liebe im Wort.
Fremdes Zuhause – ich stand außen, blickte rein,
die Türen geschlossen, doch mein Wille war mein.
Sie lachten, als ich träumte, sie sagten, ich spinn,
doch wer im Dunkeln wächst, trägt das Licht tief drin.
Ich sprach nie laut, doch mein Schweigen war Sturm,
mein Herz schrieb Verse, geboren im Zorn.
Sie nannten mich fremd, doch mein Blick war klar,
ich sah Visionen, wo keiner sie sah.
⚡ (Hook – hymnisch, kraftvoll)
Ich fiel oft, doch ich stand wieder auf,
mein Mut war mein Kompass, mein Glaube mein Lauf.
Kein Schmerz im Blick, nur Feuer im Sinn,
aus Anpassung wurd’ Kraft – ich bin, wer ich bin.
VooDooKiD – geboren aus Narben,
ich trag mein Schicksal, nicht um zu klagen.
(Part 2)
Elf Jahre – allein, im Land ohne Ton,
wo Worte erfrieren und Träume davon.
Ich war der Junge mit Hunger im Blick,
doch ich trug Hoffnung wie ’nen Dolch im Rücken mit.
Kein Lehrer, kein Halt – nur Kopf und Instinkt,
der Junge vom Nichts, der an Zukunft denkt.
Heute Beamter – sie staunen, verstehen nicht,
dass Erfolg aus Staub und Disziplin spricht.
Ich blieb echt, roh, kein Maskenspiel, kein Schein,
mein Herz ist gebrochen – doch echt, nicht klein.
Ich geh durch Schatten, doch die Sonne bleibt mein Ziel,
mein Weg war kein Glück, sondern reiner Stil.
(Bridge – poetisch, ruhig)
Ich sah die Welt in Scherben, doch baute mir Sinn,
aus jedem Bruchstück formt’ ich mein Ich.
Ich bin kein Held – nur Produkt von Geduld,
doch mein Schweigen trägt Gold, nicht Schuld.
⚡ (Hook – Reprise, stärker)
Ich fiel oft, doch ich stand wieder auf,
mein Mut war mein Kompass, mein Glaube mein Lauf.
Kein Schmerz im Blick, nur Feuer im Sinn,
aus Anpassung wurd’ Kraft – ich bin, wer ich bin.
VooDooKiD – geboren aus Narben,
ich trag mein Schicksal, nicht um zu klagen.
(Outro – gesprochen, ruhig, reflektiert)
Sie sagten, ich würd’s nicht schaffen,
doch hier steh ich still.
Aus einem fremden Zuhause
wurd mein eigener Will.
Elf Jahre – ein Kind, ein Plan, ein Stück,
das Auge dunkelrot – doch jetzt blick ich zurück.