[Roman legion march, Latin war chants, centurion calls, arena , brutal military ]
Aus Rom zog Cäsar einst hinaus,
mit Legionen Haus für Haus.
Von Gallien bis an den Rhein,
sollt alles nun römisch sein.
„Veni, vidi, vici!“ schallt,
durch Berg und Tal, durch Wald und Wald.
Er schrieb es stolz für alle Zeit:
„Ich kam, ich sah, der Sieg nicht weit.“
Die Helvetier zogen fort,
Cäsar stellte sich sofort.
Die Nervier kämpften wild und schwer,
doch Rom gewann am Ende mehr.
Am Rhein ließ er Brücken bauen,
wo selbst die Feinde staunend schauen.
Die Adler glänzten in der Schlacht,
Legion bei Legion marschiert bei Nacht.
„Alea iacta est!“ sprach er dann,
als er den Rubikon gewann.
Der Würfel fiel, kein Weg zurück,
für Rom begann ein neues Stück.
Pompeius floh vor seiner Macht,
bis Pharsalos die Entscheidung bracht.
Von Spanien bis ans ferne Meer,
stand Cäsars Name überm Heer.
Doch wo viel Ruhm und Größe steht,
auch Neid durch dunkle Gassen geht.
Im Senat erhob sich manche Hand,
gegen den stärksten Mann im Land.
An den Iden des März geschah,
was ganz Rom voller Schrecken sah.
Die Dolche blitzten kalt und klar,
und fielen über Julius Cäsar.
„Et tu, Brute?“ hört man sagen,
seit vielen hundert langen Tagen.
Ob wahr, ob Dichtung, weiß man kaum,
doch blieb der Satz ein alter Traum.
So lebt sein Name immer fort,
an jedem alten Römerort.
Vom Tiber bis zum Eifelland,
ist Cäsar heute noch bekannt.