[Intro]
Heut verzäll ich euch nix vom Düvel he,
sondern von singem Pap.
Weil der liebe Jott och dä erste Eifler hät jemaat.
Nur Nebel, Regen, Stein und Sand,
Petrus sagte: „Hier lebt doch keiner im Land.“
Doch der Herrgott grinst und schaut sich um:
„Dann mach ich halt den ersten drum.“
Aus dunkler Erd und kaltem Lehm
ließ er den ersten Eifler entstehen.
„Dank deinem Schöpfer“, sagte Petrus dann,
doch der neue Kerl schaut sich nur an.
[Part 1]
Er sieht an sich runter, flucht direkt los,
zieht durch die Wildnis, dreckig und groß.
„Wat es dat denn för ene Typ?!“
Petrus schreit — der Herrgott grinst.
„Der passt genau hierhin ins Land,
zu Regen, Wind und harter Hand.
Die Zeit wird ihn schon grade ziehn,
der muss nur lang genuch he am Boddem knien.“
[Hook]
Wir sind aus Erde, Stein und Wind,
weil wir im Eifel Land geboren sind.
Kein großes Maul, kein falscher Schein,
nur gradeaus und ehrlich sein.
Von morjens fröh bis spät bei Nacht,
wird hier geschafft und nicht viel gesagt.
Und wenn der Sturm durchs Dorf heut weht,
weißte wer noch am Ende steht.
[Part 2]
Der Boden hart, die Hände schwer,
doch keiner wollte jemals mehr.
Ein Dach, ein Ofen, Brot aufm Tisch,
dat reicht uns schon — mehr bruch mer nich.
Der Düvel fluchte übers Land:
„Warum hält hier noch alles stand?
Kaum Sonne, Regen ohne End,
und trotzdem liebt ihr jeden Zent.“
Die Städter kamen fein geschniegelt,
doch wurden hier direkt verriegelt.
Denn Eifel heißt nicht reden groß,
hier zieht man einfach weiter los.
[Hook]
Wir sind aus Erde, Stein und Wind,
weil wir im Eifel Land geboren sind.
Kein großes Maul, kein falscher Schein,
nur gradeaus und ehrlich sein.
Von morjens fröh bis spät bei Nacht,
wird hier geschafft und nicht viel gesagt.
Und wenn der Sturm durchs Dorf heut weht,
weißte wer noch am Ende steht.
[Bridge]
Vielleicht sind wir rau, vielleicht nicht perfekt,
doch genau das hat uns hier geprägt.
Der erste Eifler aus Lehm gemacht,
hät bis hück op uns aufgepasst.
[Ende]
Und wenn der Nebel langsam fällt,
steh’n wir noch immer in derselben Welt.
Mit Dreck an den Schuh’n und Erde im Herz —
Eifel bliev Heimat bis zum letzten Schmerz.