Intro
Null drei null sechs, grauer Block, grauer Blick,
jeder rennt vor irgendwas, doch keiner kommt zurück.
Sirenen in der Nacht, Blaulicht färbt den Beton,
hier lernst du früh: Vertrauen kostet mehr als jeder Lohn.
Verse 1 (Doubletime)
Jeden Tag derselbe Dreck, dieselbe Gasse, dieselbe Scheiße,
keiner redet über Träume, weil hier jeder nur noch schweigt.
Leere Blicke, kalte Herzen, jeder spielt den Harten Mann,
doch wenn die Tür ins Schloss fällt, fängt das Zittern wieder an.
Taschen leer, Magen leer, Kopf voll grauem Rauch,
jeder sucht nach einem Ausweg, findet höchstens den Verbrauch.
Zu viel Wut in meiner Brust, zu wenig Luft in meiner Lunge,
jede Nacht dieselben Dämonen, dieselbe trockene Zunge.
Brüder gehen rein und raus, einer fehlt schon wieder,
einer sitzt im Bau, der nächste singt dieselben Lieder.
Keiner fragt nach morgen, jeder lebt nur für den Tag,
weil die Hoffnung hier verreckt, bevor sie laufen lernen mag.
Hook
Null drei null sechs – kalter Wind, kaltes Herz,
jede Narbe erzählt mehr als tausend Wörter Schmerz.
Grauer Himmel, grauer Block, grauer Blick, grauer Stoff,
jeder sucht den nächsten Atemzug und hofft auf etwas Hoffnung.
Verse 2 (Doubletime)
Jeden Morgen wach, doch ich fühl mich wie ein Geist,
lauf durch Straßen ohne Namen, weil hier niemand mehr was weiß.
Augen tief, Hände zittern, Herz schlägt gegen meinen Brustkorb,
jede falsche Abzweigung macht den ganzen Rucksack noch schwerer.
Mama sagt: „Komm heim“, doch ich schaff den Weg kaum noch,
weil die Schuld auf meinen Schultern jeden Meter schwerer wird.
Freunde wurden Schatten, manche sind für immer fort,
andere sitzen schweigend da und starren einfach auf den Boden.
Zwischen kaltem Asphalt und kaputten Fassaden,
haben wir gelernt zu lachen, obwohl wir innerlich zerbrachen.
Jeder trägt sein Päckchen mit sich, keiner zeigt sein Gesicht,
denn hier gilt Schwäche als Gefahr und Mitleid gibt es nicht.
Manchmal wirkt die Nacht so endlos, dass ich kaum noch Sterne seh,
und ich frag mich, ob das Morgen überhaupt noch vor mir steht.
Doch irgendwo tief drinnen schlägt mein Herz trotz allem weiter,
auch wenn jeder Schritt durchs Feuer geht, geh ich Zentimeter weiter.
Bridge
Narben auf der Seele, keine sieht man im Licht,
doch sie reden ohne Worte, auch wenn keiner darüber spricht.
Jeder Fehler hat 'nen Namen, jeder Name seine Last,
und trotzdem steh ich wieder auf, auch wenn mich jeder Boden hasst.
Hook (Outro)
Null drei null sechs – kalter Wind, kaltes Herz,
jede Narbe erzählt mehr als tausend Wörter Schmerz.
Kein Held, kein König, nur ein Mensch mit seinem Kampf,
und ich lauf durch diesen Nebel, bis der letzte Schatten dampft.