Strophe 1
Ich fühl alles gleichzeitig, zu laut, zu schnell
Liebe brennt, Nähe erstickt, alles fällt
Impuls wie Messer in meinem Kopf
Ich renn durch Schatten, such den Tropfen Trost
Jede Nacht ein Krieg in mir
Ich bau Mauern, stoß dich weg, bevor du mich verlierst
Alles schwarz, alles leer, alles wild
Und trotzdem klammere ich mich an jeden Funken, jedes Bild
Pre‑Hook
Gefühle schlagen Wellen, unkontrolliert
Ich schmeck Schmerz, fühl mich lebendig und kaputt
Polytoxisch, manisch, unstillbar
Und ich weiß nicht, wer ich noch bin
Hook
Ich fall in mich, tief, ohne Ton
Leise schreit mein Herz, keiner hört es schon
Zwischen Liebe, Hass, Schmerz, Verlangen
Tanze ich auf Rasierklingen, ohne Zögern
Die Klinge bringt nicht mehr Frieden
Nur leere Narben und laute Stille
Und ich renn weiter, taumelnd, verloren
Im Sturm meiner selbst, unkontrolliert geboren
Strophe 2
Ich tu mir weh, um mich zu spüren
Jede Narbe eine Karte durch dunkle Türen
Die Welt ist laut, ich bin still
Und doch brennt alles in mir, alles will
Ich manipuliere, ohne es zu wollen
Brech Menschen, bevor sie mich brechen
Vertrauen ist ein Luxus, den ich nicht kenne
Und doch will ich es, leise, hinter jeder Grenze
Bridge
Jede Pause zwischen Chaos und Sturm
Fühlt sich wie ein Leben an, das ich nicht gewollt
Jede Manie ein Sonnenaufgang
Der mich blendet, zerstört, mich fort trägt
Outro
Ich bin Sturm, ich bin Leere, ich bin Feuer
Zwischen Liebe und Hass
Zwischen Leben und Atmen
Zwischen allem und nichts
Die Klinge flüstert leise – doch selbst sie bringt keinen Frieden