[Verse 1]
Im Schatten alter Linden steh’ ich still,
der Wind trägt Namen, die ich rufen will.
Ihr seid gegangen, fern von Zeit und Land,
doch lebt ihr fort in Herz und Hand.
Ein Platz am Feuer bleibt verwaist,
wo einst dein Lachen mit mir reist’.
Ich trag dein Lied in meiner Brust,
aus Schmerz gewoben, aus Erinnerungslust.
[Chorus]
Mein Herz schlägt wild, nicht mehr im Takt,
als wär’s von dunkler Zeit gepackt.
Doch Hoffnung glimmt wie schwaches Licht,
verlischt im Sturm noch lange nicht.
Ich fall, ich steh, ich geh mein’n Weg,
auch wenn mein Geist im Dunkel schlägt.
Mein Herz schlägt wild, nicht mehr im Takt,
doch lebt es noch, weil Hoffnung wacht.
[Verse 2]
Nicht jedes Blut ist mir noch nah,
manch Band zerriss – so wurde wahr.
Wer einst mein Heim, mein Name war,
ward fremd wie Nebel, fern und klar.
Sie wandten sich von mir hinweg,
ließen mich steh’n am leeren Steg.
Ich rief – kein Wort kam je zurück,
nur kalter Wind und welkes Glück.
[Chorus]
Mein Herz schlägt wild, nicht mehr im Takt…
[Verse 3]
Und manche, die sich Freunde nannten,
nur blieben, wenn sie Nutzen kannten.
Im Sturm verließen sie mein Zelt,
kehrten zurück bei Sonn und Geld.
Ihr Wort war süß, doch falsch ihr Blick,
sie stahlen Herz und gaben Trick.
Nun geh ich ohne ihre Spur,
mein Pfad gehört mir ganz und nur.
[Bridge]
Ich trag die Toten in mir fort,
in jedem Lied, in jedem Wort.
Ich sprech zu euch bei Nacht im Traum,
wenn schweigt der Wald, der Sternenraum.
Die Narben, die mein Leib mir gab,
erzählen still von Kampf und Grab.
Doch jede macht mein Herz nur stark,
wie Eisen wird es durch die Mark.
[Final Chorus]
Mein Herz schlägt wild, nicht mehr im Takt,
doch ich geh weiter, ungefragt.
Ich trag noch Ziele tief in mir,
sie rufen laut und führen hier.
Ich will noch wirken in der Zeit,
trotz Schuld, Verlust und Einsamkeit.
Mein Herz schlägt wild, nicht mehr im Takt –
doch lebt es noch, weil Hoffnung wacht.
[Outro]
Für die, die gingen vor der Zeit,
für die, die flohen vor dem Leid.
Für falsche Freund’ und wahre Trän’,
für Träume, die noch vor mir steh’n.