...
[INTRO – Both | langsam, düster, Akustikgitarre]
[Male – tief, rau]
Ich ritt durch die Nacht, den Teufel an meiner Seit’,
schwarzer Staub auf den Stiefeln, roter Mond so weit.
Ich fleh’ nicht den Himmel, ich fürchte nicht die Hölle,
ich such’ nur die Frau, die mich kennt bis zur Seele.
[Female – warm, rauchig]
Ich hörte deine Räder, bevor du bei mir warst,
wie ein Totenzug, der meinen Namen sprach.
Du trugst deine Sünden durch den kalten Regen,
doch ich liebte dich einst – und würd’ es wieder wagen.
[Both – leise]
Wir kamen dort her, wo schwarze Straßen sich biegen,
zwei verlorene Seelen, die niemals Frieden kriegen.
[STROPHE 2 – Male | schwere Drums]
Ich stahl von den Reichen, ich log für das Gesetz,
schlief mit einer Pistole direkt neben meinem Bett.
Jede Stadt kennt den Outlaw, zu dem ich geworden bin,
doch du warst die Einzige, die noch sah, wer ich bin.
[Female]
Du kamst nach Hause, halb tot und halb wild,
mit dem Herz eines Sünders, doch der Seele eines Kindes.
Ich wusch dein Blut von unserer alten Tür
und schwor: Nie wieder lieb’ ich einen Mann wie dir.
[Male]
Doch du tatest es.
[Female]
Herr, hilf mir – ja, das tat ich.
[REFRAIN – BEIDE | breit, schwer, Gospel-Anklang]
[Male]
Wenn ich untergeh’, Baby, dann komm mit mir,
lass die ganze Welt hören, was wir verlieren.
[Female]
Wenn du zur Hölle gehst, dann reit’ ich diese Straße,
ich lass dich nicht allein mit deiner schweren Last.
[Both]
Lasst die Glocken läuten, lasst die wilden Hunde heulen,
lasst den Prediger unseren Outlaw-Schwur verfluchen.
Wir haben keine reinen Hände, keinen Ort zum Verstecken,
doch ich sterbe für dich—
[Male]
—und ich sterbe an deiner Seite.
[BRIDGE – Both | fast ohne Musik]
[Male]
Wenn morgen kommt mit einem Strick für meinen Hals—
[Female]
halt’ ich deine Hand, wenn du jede Hoffnung verlierst.
[Male]
Wenn der Sheriff vor dem Morgengrauen kommt—
[Female]
küss’ ich deinen Mund, wenn die Nacht vergeht.
[Both – steigend]
Kein Engel wird unsere Seelen retten,
kein Prediger wird uns jemals heilen.
Doch unter Blut und Knochen
fanden wir eine Liebe, die uns gehört.
[FINALER REFRAIN – Both | groß, rau, emotional]
[Male]
Wenn ich untergeh’, Baby, dann komm mit mir—
[Female]
ich folg’ dir, wo die schwarzen Flüsse bluten.
[Both]
Lasst die Glocken läuten, lasst die wilden Hunde heulen,
wir stehen noch immer unter unserem Outlaw-Schwur.
Keine reinen Hände, heute kein Himmel,
nur deine Hand in meiner—
[Male – flüsternd]
—und deine Augen im Licht.
[Female – weich]
Du warst meine dunkelste Straße.
[Male]
Du warst mein einziges Zuhause.
[Both – letzter Akkord]
Und wenn Liebe ein Verbrechen ist…
dann lass uns unbekannt sterben.
[OUTRO – Mundharmonika, Slide-Gitarre, Wind | langsam ausblenden]
...