...
[Strophe 1]
Früher konntest du an eine Tür klopfen,
Blut war mehr wert als jeder Krieg um Geld.
Du brachtest den Whiskey, ich brachte das Brot,
warst du am Boden, stand ich bei dir bis zum Tod.
Ein Handschlag war Eisen, ein Versprechen Gesetz,
man ließ die eigene Familie nicht blutend im Dreck.
Heute trägt jedes Lächeln ’ne Klinge darunter,
du zählst deine Freunde, bevor du dich setzt.
[Refrain]
Wo ist der Zusammenhalt geblieben?
Wo ist die alte, harte Ehre geblieben?
Eine Hand wusch die andere, ein Mann stand seinen Mann,
fiel einer von uns, standen alle zusammen.
Heute wird Blut kalt, jede Hintertür verriegelt,
du weißt nicht mehr, wer Freund ist und wer dich besiegt.
Wo ist der Zusammenhalt geblieben?
Verdammt, manchmal ist es dein eigenes Blut,
das dir das Messer an die Kehle hält.
[Strophe 2]
Mein Vater sagte: „Junge, dreh niemals den Rücken
zu denen, die dich aus der Dunkelheit zogen.“
Mama sagte: „Sohn, Blut bleibt Blut,
du stehst zu deinen Leuten durch Feuer und Glut.“
Doch die alten Wege starben, die Zeiten wurden hart,
heute sitzt die Gier mit am Familientisch.
Sie nennen dich Bruder, während sie die Schlange halten,
und verkaufen deinen Namen für ein Stück Dreck.
[Refrain]
Wo ist der Zusammenhalt geblieben?
Wo ist die alte, harte Ehre geblieben?
Eine Hand wusch die andere, ein Mann stand seinen Mann,
fiel einer von uns, standen alle zusammen.
Heute wird Blut kalt, jede Hintertür verriegelt,
du weißt nicht mehr, wer Freund ist und wer dich besiegt.
Wo ist der Zusammenhalt geblieben?
Verdammt, manchmal ist es dein eigenes Blut,
das dir das Messer an die Kehle hält.
[Bridge]
Ich sag nicht, dass früher alles sauber war,
auch damals gab’s genug Dreck und Sünde.
Doch ein Mann kannte eine Grenze,
die er niemals überschreiten würde.
Familie bedeutete noch etwas,
wenn alles andere verloren war.
Heute zählt nur noch,
was man dir aus der Tasche ziehen kann,
während Loyalität das Erste ist,
was sie verkaufen.
[Breakdown – langsam und tief]
Hebt ein Glas für die, die geblieben sind,
für die Schulden und Versprechen, die sie hielten.
Für die Brüder, die standen, als die Welt davonlief,
für das letzte verdammte Wort:
„Bruder, ich hab deinen Rücken.“
[Finaler Refrain]
Wo ist der Zusammenhalt geblieben?
Wo ist die alte, harte Ehre geblieben?
Keiner steht mehr Schulter an Schulter im Regen,
keiner nimmt mehr die Last eines anderen entgegen.
Nur kalte Augen sehen zu, wenn ein guter Mann fällt,
und leere Häuser, in denen niemand mehr ans Telefon geht.
Wo ist der Zusammenhalt geblieben,
wenn selbst dein eigenes Blut
das Messer gegen dich führt?
[Outro – rau]
Yeah...
Die Veranda ist beleuchtet,
doch keiner ist zu Hause.
Der Familientisch ist gedeckt,
und trotzdem isst ein Mann allein.
Also halt deinen Rücken an die Wand, Junge,
behalte die Augen auf der Tür.
Denn der Teufel steht nicht immer draußen...
manchmal trägt er dein eigenes Blut in den Adern.
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