...
[Verse 1]
Ich hab' Staub in meinen Lungen und Blut an meinen Stiefeln,
zu viele Nächte unter Sternen, die mich schweigend verfluchten.
Jeder Highway kennt mein Fluchen, jeder Graben meinen Namen,
doch die guten alten Zeiten... sie starben ohne Amen.
Ich trink' auf leere Gläser, auf Gesichter ohne Licht,
auf Versprechen, die verrotteten, noch bevor sie richtig schlicht.
Bei all der Scheiße, die ich fraß, bis sie wie Blei in mir lag,
frag ich den Teufel jeden Abend, warum ich noch atmen mag.
[Chorus]
Bei all der Scheiße würd' ich am liebsten mein Leben vergessen,
denn die guten Augenblicke konntest du an einer Hand ermessen.
Whiskey macht die Nächte kürzer, doch die Geister bleiben wach,
jede Narbe schreit nach gestern, jeder Sonnenaufgang lacht.
Ich fahr' weiter durch die Hölle, Meile für verdammte Meile,
mit 'nem Herz aus rostigem Eisen und 'ner Seele voller Galle.
Wenn Erlösung irgendwo wartet, kennt sie meinen Namen nicht,
also heb ich noch ein Glas... bis der Morgen endlich bricht.
[Verse 2]
Freunde wurden zu Erinnerungen, Kreuze stehen stumm im Wind,
jede Liebe zog den Abzug, weil wir beide Sünder sind.
Ich hab' gelernt, dem Mond zu trauen, mehr als jedem Menschenblick,
denn der Mond verlangt nichts von dir – er nimmt dir nur dein Glück.
Die Reifen singen Todeslieder auf dem schwarzen Asphaltband,
und der Motor klingt wie Predigt aus 'nem längst verbrannten Land.
Ich trag' den Zorn wie alte Lederjacken, schwer und staubig, kalt,
und mein Schatten wird mit jedem Kilometer nur noch alt.
[Bridge]
Vielleicht war Freiheit nur 'ne Lüge auf vergilbtem Straßenschild.
Vielleicht hat Gott längst weggesehen, als die Hölle mich behielt.
Doch bevor ich niederknie', spuck ich noch einmal ins Feuer,
denn ein Outlaw stirbt im Stehen – niemals zahm und niemals teuer.
[Final Chorus]
Bei all der Scheiße würd' ich am liebsten mein Leben vergessen,
doch die Narben sind die Wahrheit, tief ins Fleisch hineingefressen.
Die guten Tage waren Funken in 'nem endlos schwarzen Wald,
viel zu selten, viel zu flüchtig... und jetzt längst schon eisig kalt.
Also fahr ich bis zum Ende, ohne Karte, ohne Licht.
Nur der Highway hört mein Fluchen – und verrät mich trotzdem nicht.
Wenn mein letzter Atem schweigt und der Motor endlich ruht,
gieß den Whiskey auf den Boden... für ein Leben voller Wut.
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