Der Stahl war rot, die Himmel schwarz,
das Morgenland ward unser Sarg.
Die Klingen fraßen Fleisch und Bein,
für Gottes Zorn, für heil’gen Schein.
Wir traten Tore, schänd’ten Blut,
kein Kind, kein Greis war uns’rer Wut.
Die Stadt war heil’g, doch nun entweiht,
vom Hohn der Schlacht, vom Mörderkleid.
Die Eingeweid’ am Pflaster klebt’,
wo einst ein Tempel still gelebt.
Ein Priester schrie, die Zunge fort –
wir sangen Psalmen, Ort für Ort.
Die Augen brannt’ in Haß und Glut,
wir tranken Wein vermischt mit Blut.
Ein Haupt auf Speer, ein Leib im Rauch –
der Himmel schwieg, wie eh und auch.
Ein Kreuz am Schild, ein Herz aus Stein,
wir schlugen Schädel wund und klein.
Die Engel flohn, der Teufel lacht –
wir sind des Herrn in letzter Schlacht.