O Morgenrot, du heil’ger Schein,
rufst mich zu Schwerdt und Bannerein.
Die heil’ge Stadt in Ketten lieg’t,
das Kreuz gen Ost mein Herz nun wiegt.
Für Christi Blut und ew’gen Bund,
reit’ ich durch Wüst’ mit heil’gem Grund.
Mein Eid ist Stahl, mein Herz so schwer –
doch Gott ist nah, im Kampf und Heer.
Des Templers Hand, der Mönch im Schild,
wir ziehn durchs Land, durch Schlacht und Wild.
Der Halbmond weicht, der Himmel weint,
wo Bruder fällt und Stahl sich eint.
Für Christi Blut und ew’gen Bund,
reit’ ich durch Wüst’ mit heil’gem Grund.
Mein Eid ist Stahl, mein Herz so schwer –
doch Gott ist nah, im Kampf und Heer.
O Mutter, wein’ nicht um dein Kind,
sein Grab liegt dort im Morgenwind.
Kein Ruhm, nur Staub und fremdes Licht –
doch fiel er nicht – aus Feigheit nicht.
Für Christi Blut und ew’gen Bund,
ruht er nun still im heil’gen Grund.
Sein Eid war Stahl, sein Blick so klar –
ein Kreuzritter, wie’s nimmer war.