Im Dämmer der Schlacht, wo das Eisen noch singt,
Wo der Stahl durch die Rüstung wie Feuerling dringt,
Da hebt sich das Horn, und der Ruf hallt so weit:
Für Ruhm und für Ehre – und für unsere Zeit!
Klingen und Met!
Blut auf dem Schwert, doch das Herz bleibt nicht müd.
Klingen und Met!
Brüder in Schlachten, beim Trunk und im Lied.
Hebt eure Hörner, trinkt bis der Morgen vergeht –
Für Klingen und Met!
Am Feuer wir singen von Taten so groß,
Von Drachen und Königen, Asche und Moos.
Der Becher so schwer wie das Schwert in der Hand –
Doch leichter das Herz, wenn der Met in uns brannt!
Klingen und Met!
Feinde vergehen, doch Lieder besteh’n.
Klingen und Met!
Taverne, mein Heim, wo die Helden sich seh’n.
Stoßt an auf die Freiheit, auf das, was besteht –
Auf Klingen und Met!
Und wenn uns das Schicksal zum letzten Tanz ruft,
Dann klingt unser Lied durch den nächtlichen Duft.
Mit Schwertern gen Himmel, die Tassen erhitzt –
Bis selbst der Tod mit uns trinkt, wenn er sitzt!
Klingen und Met!
Vergossen das Blut, doch der Ruhm bleibt besteh’n.
Klingen und Met!
Auf ewig im Lied, das durch Zeiten wird geh’n.
Wir trinken, wir kämpfen, bis alles verweht –
Für Klingen und Met!