[Strophe 1]
In Höhlen aus Rauch und rostigem Stahl,
ward ich geboren, so dunkel, so kahl.
Mit Klauen, mit Gier, mit Hass in der Brust,
lehrte man mich nur Zorn und nur Lust.
[Refrain]
Doch ich will kein Blut mehr in der Nacht,
hab genug von all der Schlacht.
Gebt mir Brot, gebt mir ein Lied,
wo nicht nur Schatten durch mich zieht.
[Strophe 2]
Ich stahl, ich mordete, ohne zu sehn,
wen meine Klinge ließ nicht mehr gehn.
Doch dann im Feuer, am Ende vom Wald,
sah ich ein Mädchen, das nicht erschallt.
[Bridge] (ruhiger, fast geflüstert)
Sie reichte mir Wasser, ich reichte ihr Schuld,
doch sie sprach: “Auch Monster sind aus Fleisch und Geduld.”
Ihr Blick wie ein Messer, das sanft mich zerreißt –
seitdem ist mein Herz nicht mehr aus Eis.
[Refrain]
Nein, ich will kein Blut mehr in der Nacht,
keine Ketten, keine Macht.
Nur ein Feuer, das leise brennt,
und ein Lied, das mich kennt.
[Strophe 3]
Jetzt sitz ich hier, trink still mein Bier,
hör die Lieder von Menschen und Tier.
Sie sehn mein Gesicht, sie greifen nach Stein –
doch ich bleib hier… ich bleib allein.
[Finaler Refrain]
Denn ich will kein Blut mehr in der Nacht,
auch wenn mich keiner mag und keiner lacht.
Bin kein Held, doch ich bin frei,
und der Hass zieht an mir vorbei.