...
[Vers 1]
Ich fuhr durch endlose Nächte auf schwarzem Asphalt,
mit Whiskey im Blut und dem Herzen eiskalt.
Die Welt voller Lügen, jeder grinste wie ein Dieb,
doch tief in meinem Schatten war etwas, das mich trieb.
Ich floh vor den Narben, vor verlorener Zeit,
vor den Geistern der Vergangenheit.
Vor mir nur Dunkelheit, hinter mir verbrannte Spur,
und die Einsamkeit fuhr immer neben mir.
[Chorus]
Innerlich zerrissen heißt der Ort, an dem ich war,
zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen Wunden und Gefahr.
Ich lief vor meinem Leid davon, bis die Straße zu mir sprach:
"Kein Mann entkommt dem Schmerz, egal wie schnell er fährt."
Innerlich zerrissen heißt der Ort, an dem ich war,
wo die Dämonen meiner Jahre jede Nacht zusammensaßen.
Doch irgendwo im schwarzen Rauch erkannte ich den Sinn:
Der längste Weg führt manchmal tief nach innen.
[Vers 2]
Am Feuer alter Erinnerungen blieb ich schließlich steh'n,
um meinen Schatten endlich in die Augen zu seh'n.
Jede Narbe hatte Gründe, jede Träne ihren Preis,
und jede Niederlage machte mich ein wenig weiser.
Der Mond hing über Feldern wie ein Richter aus Stein,
und ich fragte mich zum ersten Mal: Wer will ich eigentlich sein?
Vor den Verlusten davonzulaufen brachte keinen Gewinn,
denn die Antwort lag die ganze Zeit tief in mir drin.
[Bridge]
Der Regen wusch den Staub von meiner alten Haut,
doch keine Wolke löscht die Wahrheit, die man schaut.
Die Last bleibt schwer, die Straße bleibt lang,
doch wer sich seinen Geistern stellt, verliert die Angst irgendwann.
[Final Chorus]
Innerlich zerrissen heißt der Ort, an dem ich war,
eine dunkle kleine Stadt tief in meiner Brust.
Zwischen Zweifel und Verlust, zwischen Schmerz und Einsamkeit,
fand ich etwas, das ich lange nicht mehr kannte: Klarheit.
Ich floh vor dem Leben, um Lösungen zu finden,
doch fand sie erst, als ich aufhörte zu verschwinden.
Denn man entkommt dem Leid nicht, das hab ich eingeseh'n —
man lernt, mit ihm zu geh'n.
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