...
[Verse 1]
Der Wecker klingelt um vier,
noch bevor die Sonne steht.
Kaffee schmeckt nach kaltem Rost,
während die Hoffnung untergeht.
Zwölf Stunden auf dem Buckel,
oft auch vierzehn oder mehr.
Der Chef fährt seinen Cadillac,
doch mein Kühlschrank bleibt leer.
[Chorus]
Das ist ein Leben ohne Leben,
nur malochen bis zum Grab.
Jeden Tag dieselbe Hölle,
die man mir verkauft hat.
Für'n Apfel und ein Ei,
für'n Hungerlohn aus Staub.
Ich geb mein Blut für ihre Schlösser,
doch für mich bleibt nur der Rauch.
[Verse 2]
Die Sirene heult am Morgen,
ruft uns wieder in den Dreck.
Meine Frau schläft, wenn ich komme,
mein Junge wächst ohne mich weg.
Die Miete steigt wie Hochwasser,
der Lohn bleibt klein und schwach.
Und die da oben reden Freiheit,
während unten alles kracht.
[Pre-Chorus]
Und man sagt, wir wären zu faul,
würden nicht genug schuften.
Sagen das aus warmen Büros,
während wir uns kaputt malochen.
Zwölf, dreizehn, vierzehn Stunden,
manchmal fünfzehn jeden Tag.
Doch egal wie viel wir geben,
es reicht nie, verdammt nochmal.
[Chorus]
Das ist ein Leben ohne Leben,
nur malochen bis zum Grab.
Jeden Tag dieselbe Hölle,
die man mir verkauft hat.
Für'n Apfel und ein Ei,
für'n Hungerlohn aus Staub.
Ich geb mein Blut für ihre Schlösser,
doch für mich bleibt nur der Rauch.
[Bridge]
Man sagt: „Arbeite hart,
dann schaffst du es irgendwann.“
Doch ich hab Männer sterben sehen,
mit leeren Taschen irgendwann.
Die Fabriken fressen Körper,
die Jahre fressen Zeit.
Und irgendwann frisst dich die Erde,
bevor du wirklich lebtest einst.
[Final Chorus]
Das ist ein Leben ohne Leben,
nur schuften bis zum Schluss.
Bis die Hände nicht mehr greifen,
und das Herz verstummen muss.
Für'n Apfel und ein Ei,
für'n Hungerlohn aus Dreck.
Ich hab mein ganzes Leben verkauft,
doch nie wirklich was entdeckt.
[Outro]
Legt keine Blumen auf mein Grab,
legt meine Arbeitshandschuhe hin.
Denn sie haben mehr von mir gesehen,
als dieses Leben jemals drin.
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