Sie trägt keine Maske, nein – sie bleibt real,
keine Fassade, kein Spiel, kein falsches Profil.
Ihr Blick – wie Waldrand im Morgengrau,
Nebel liegt drauf, doch dahinter: genau.
Da lebt was, da glimmt was, wie Licht im Geäst,
kein Glanz aus der Dose, nur Wahrheit und Fest.
Sie liebt das Licht, doch die Dunkelheit schreckt sie nicht,
denn sie kennt den Schatten – und weicht trotzdem nicht.
Redet selten, doch wenn – klingt es wie Prophetie,
wie ’n alter Psalm in poetischer Melodie.
Was sie sagt – brennt sich ein wie Verse aus Schrift,
ihr Schweigen hat mehr Macht als mancher lauter Riff.
Sie ist wie der Wind, der leise bleibt –
doch ganze Wälder in Bewegung treibt.
Keine Krone, kein Glanz – doch sie glänzt wie ein Stern,
sie ist bei mir, auch wenn ich fern.
Kein Gold an ihr – doch Weisheit pur,
sie funkelt im Stillen, wie Natur.
Tiere kommen zu ihr, weil sie spüren:
Da ist keine List, nur Herz, kein Führen.
Sie pflückt keine Blumen, sie schützt ihr Revier,
liebt das Leben, tritt achtsam – wie ein stilles Tier.
Barfuß auf Wegen, die andere meiden,
kein Ziel vor Augen, doch bereit zu begleiten.
Wenn ich schweig’, ist sie da – kein Wort, doch voll Sinn,
wie ’ne Seele, die weiß, wo ich innerlich bin.
Und wenn ich kämpfe – steht sie da wie ’ne Mauer,
kein Schrei, kein Krach – nur stille Power.
Sie leuchtet von innen, braucht kein Licht von außen,
während andere schreien, kann sie in Stille brausen.
Sie ist wie der Wind, der leise bleibt –
doch ganze Wälder in Bewegung treibt.
Keine Krone, kein Glanz – doch sie glänzt wie ein Stern,
sie ist bei mir, auch wenn ich fern.
Kein Gold an ihr – doch Weisheit pur,
sie funkelt im Stillen, wie Natur.
Sie trägt keine Maske.
Denn Echtheit – ist ihr Gewand.
Und ich?
Ich trag dieselbe Flamme in mir.
- MrBeNnYfive der tiefgründige Schriftsteller