Hört ihr das?
Oder seid ihr taub vor Gewohnheit?
Blut tropft… und ihr schweigt.
⸻
Hört ihr nicht – ihre Schreie im Wind?
Ihr Weinen, das uns bis ins Mark dringt?
Mit blutigen Händen durchs Leben gestreift,
doch keiner, der innehält… keiner, der reift.
Wann werdet ihr wach, wann werdet ihr sehn:
Diese Tat – sie darf nicht weiter besteh’n!
⸻
Blut an den Händen – doch keiner bekennt,
weil jeder in Ketten des Konsums rennt.
Ihr schlachtet im Stillen, gebt euch so fein,
doch eure Gewissen sind schmutzig und klein.
Ihr hört nicht die Schreie, verdrängt das Gebrüll,
verpackt in Plastik, doch das Echo bleibt schrill.
Sie klagen im Wind, ihr Weinen vergeht,
doch euer Herz bleibt – wie Zement – zu spät.
⸻
Hört ihr nicht – ihre Schreie im Wind?
Ihr Weinen, das uns bis ins Mark dringt?
Mit blutigen Händen durchs Leben gestreift,
doch keiner, der innehält… keiner, der reift.
Wann werdet ihr wach, wann werdet ihr sehn:
Diese Tat – sie darf nicht weiter besteh’n!
⸻
Du nennst dich Mensch – doch was ist daran?
Wenn du tötest für Bequemlichkeit – Tag für Tag dann.
Glaubst du, ein Herz schlägt nur in der Brust,
die deiner Art entspricht, doch du tötest mit Lust?
Deine Messer sind stumpf, doch die Tat ist es nicht,
dein Blick ist vernebelt – du siehst kein Licht.
Du gehst durch die Straßen, mit Lächeln im Gesicht,
doch dein Schatten erzählt von Blut und Verzicht.
⸻
Wann, Mensch… wirst du fühlen?
Nicht nur konsumieren…
sondern spüren?
⸻
Hört ihr nicht – die Stimmen im Wind?
Die Unschuld, die stirbt, weil ihr blind?
Mit blutigen Händen durchs Leben gerannt –
doch kein Gericht, das euch je gebannt.
Streich sie aus – die blutige Spur,
und finde zurück… zur Liebe, zur Natur.
⸻
Denn nur wer liebt… wird wirklich versteh’n:
Kein Wesen soll… durch deine Hände vergeh’n.
— MrBeNnYfive, der tiefgründige Schriftsteller