Sekundenschlaf am Steuer – schwarz vor meinen Augen,
doch der Teufel zieht den Kürzeren, kann mich nicht einsaugen.
Denn mein Zuhause ist nicht das brennende Tor,
nicht das Fegefeuer – nein, ich steh davor und geh nicht rein, Bruder, ich schwör!
Fast wär’s um mich geschehen, kalter Schweiß auf meiner Stirn,
doch Gott holt mich zurück, wie ’ne Mutter ihr Kind.
Er flüstert: „Wach auf, mein Sohn, ich bin bei dir“,
sein Schutz unsichtbar, doch spürbar wie das Licht durch Nebel hier.
Er ging vor mir – durch Blut, durch Leid,
nahm meine Schuld und schenkte mir Zeit.
Jesus Christus, du bist mein Schild, mein Licht –
wärst du nicht, dann lebte ich nicht.
Mein Vater im Himmel, kam runter zu uns,
nicht mit Krone, nicht mit Glanz – sondern Liebe und Wund’n.
Denn das Wort wurde Fleisch, wandelte durch Staub,
tat, was kein Mensch tat: Er gab sein Leben auf.
Er trug unser Kreuz, unser Fluch, unser Zorn,
und machte aus Dornen die Krone des Zorns.
Er hat den Tod besiegt, fuhr heim zum Vater,
ließ uns nicht allein – sein Geist bleibt unser Ratgeber.
Ich danke dir, Herr –
dass du hinter mir stehst, wenn ich zurückfall.
Vor mir gehst, wenn ich nicht weiterweiß.
Und in meiner Mitte bist, wenn alles zerbricht.
Du gingst vor mir – durch Blut, durch Leid,
nahmst meine Schuld und schenkst mir Zeit.
Jesus Christus, du bist mein Schild, mein Licht –
wärst du nicht, dann lebte ich nicht.
- MrBeNnYfive der tiefgründige Schriftsteller