(Strophe 1)
Der Morgen liegt schwer auf den Dächern der Stadt,
graues Licht wie ein Schleier, der alles sanft matt.
Kein Laut in den Straßen, kein Rufen, kein Wort,
nur das leise Gefühl: ich bin endlich fort
von dem Lärm, der sonst lebt in mir.
Jetzt — nur Stille und ich und hier.
(Strophe 2)
Die Welt noch im Traum, ich wach in mir auf,
kein Ziel, kein Drängen, kein richtiger Lauf.
Nur ich auf dem Boden aus Licht und aus Luft,
ein Gedanke zieht weiter wie zarter Duft.
Und ich atme ihn ein, ganz tief, ganz sacht —
es ist Frieden, der mit mir erwacht.
(Refrain)
Ruhe in dir,
lass die Welt hinter dir.
Spür, wie das Schweigen
dich leise berührt.
Kein Müssen, kein Tun,
nur Sein, nur Ruh’n.
Das tut gut,
das ist gut —
du bist da, du bist du.
(Strophe 3)
Der Kaffee wird kalt, doch ich merk es kaum,
zu schön ist das Schweigen, zu echt ist der Raum
zwischen zwei Tönen, die niemand mehr spielt —
weil der Klang in der Stille viel mehr erzählt.
Ich bin leer und voll zugleich,
bin verletzlich und zugleich weich.
(Strophe 4)
Und da bist du — in Gedanken ganz nah,
dein Lächeln ein Echo, so zart, so klar.
Auch du vielleicht still in einem Moment,
wo niemand dich ruft, niemand dich kennt.
Vielleicht hören wir beide im gleichen Licht
die Stille, die zu uns spricht.
(Refrain)
Ruhe in dir,
lass die Welt hinter dir.
Spür, wie das Schweigen
dich leise berührt.
Kein Müssen, kein Tun,
nur Sein, nur Ruh’n.
Das tut gut,
das ist gut —
du bist da, du bist du.
(Bridge)
Manchmal ist nichts
mehr als genug.
Ein Hauch, ein Blick,
ein innerer Flug.
Kein Ziel, kein Plan,
nur dieser Moment —
in dem man sich selbst
wirklich kennt.
(Letzter Refrain – leise, fast flüsternd)
Ruhe in dir,
ganz tief in dir.
Und die Welt,
sie wartet nicht hier.
Doch das macht nichts —
du bleibst noch ein Stück.
Denn was du jetzt fühlst,
ist stilles Glück.
(Outro)
Der Morgen wird hell,
doch du bleibst noch da.
In der Stille,
so sanft,
so klar.
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