Strophe 1:
Die Boote sind leer, der Hafen schweigt,
kein Schritt mehr auf dem alten Steg.
Nur Möwen kreisen überm Licht,
das längst erlosch im Morgennebel.
Strophe 2:
Ein Tuch liegt noch am Fensterbrett,
vom Wind bewegt, als wär’s ein Gruß.
Doch keiner kommt, kein Lied, kein Laut –
nur Wellen bringen stummen Kuss.
Refrain:
Still ruft das Meer die Namen
derer, die es nie vergab.
Und jede Welle trägt ein Herz
hinunter in sein kaltes Grab.
Caxinas weint in Träumen,
die keiner je mehr heilt.
Denn wer das Meer verlor,
bleibt ewig ungeteilt.
Strophe 3:
Ein Bild in einem leeren Raum,
die Pfeife, die nie wieder brennt.
Ein Kind fragt leise nach dem Vater –
doch niemand sagt, wo er nun pennt.
Bridge (flüsternd):
Sie gingen fort in dunkler Nacht,
auf Hoffnung nur gebaut.
Das Meer, es sprach kein letztes Wort –
es nahm sie sich, so rau und laut.
Refrain (leiser):
Still ruft das Meer die Namen
derer, die es nie vergab.
Die Glocke läutet einsam –
ihr Echo klingt so schwach.
Caxinas trägt ihr Schweigen
wie ein Schleier aus Blei.
Und jedes Herz, das blieb,
verlor ein Stück dabei.
Outro (langsam, verhallend):
Wenn du einst am Ufer stehst,
hör hin – vielleicht hörst du sie wehn.
Die Seelen, die im Wasser ruhn,
werden niemals untergehn.