[Dreckige E-Gitarre, tiefer Bass, langsamer Southern-Groove]
...
[Strophe 1]
Ich hab mehr Sünden verziehen, als ’ne Kirchenglocke kennt,
hab zugesehen, wie gute Seelen langsam verbrennen.
Ich schluckte meinen Stolz, ich begrub meinen Zorn,
doch jede verdammte Gnade trieb mich weiter nach vorn.
Ich reichte meine Hand, ich gab ihnen mein Wort,
hielt meine Fresse, obwohl längst alles in mir kocht.
Doch Gnade wird dünn, wenn dieselbe Klinge schneidet –
Einmal lässt du’s durch, beim zweiten Mal wird’s entschieden.
[Refrain]
Denn ich hab oft verziehen,
doch es dauerte nicht lang,
bis einer vor mir stand
und mir eine in die Fresse gab.
Ich suche keinen Ärger,
ich flehe nicht nach Krieg,
doch wenn du diesen Outlaw reizt –
kriegst du noch eine in die Fresse.
[Strophe 2]
Staub auf meinen Stiefeln, Whiskey in meinem Atem,
ich tanzte mit dem Teufel und sah den Tod beim Warten.
Ich weiß, was ein Versprechen hier unten wirklich zählt –
nicht viel, wenn die Sonne sinkt und keiner mehr was sieht.
Ich ließ zu viel durchgehen, was Narben hinterließ,
ließ Narren ihre große Fresse halten, bis es hieß:
Geduld ist keine Schwäche, merk dir das verdammt gut –
auch ein guter Mann trägt irgendwann zu viel Wut.
[Refrain]
Ja, ich hab oft verziehen,
doch es dauerte nicht lang,
bis einer vor mir stand
und mir eine in die Fresse gab.
Ich suche keinen Ärger,
ich flehe nicht nach Krieg,
doch wenn du diesen Outlaw reizt –
kriegst du noch eine in die Fresse.
[Bridge – gesprochen, tief und rau]
Ich trage keinen Groll …
ich trage Lektionen.
Und manche Lektionen
lernt man nur auf die harte Tour.
[Letzter Refrain]
Ich hab Brüdern verziehen,
ich hab Narren verziehen,
ich hab sogar Teufeln
verziehen, die Regeln zu brechen.
Doch Vergebung hält nicht ewig,
das hab ich endlich kapiert –
du kannst einen Mann zu weit treiben …
dann kriegst du noch eine in die Fresse.
[Outro]
Also schenk mir Bourbon ein,
lass die alte Gitarre weinen.
Ich hab genug Sünden vergeben,
um bis ans Ende zu reichen.
Und wenn du wieder anklopfst
mit demselben alten Scheiß –
dann denk zweimal nach, mein Junge …
bevor du herausfindest,
wie weit ich gehe.
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