(Part 1)
Stille.
Nicht weil es nichts zu sagen gibt – sondern weil Worte hier erfrieren.
Ich wach auf in meinem Kopf – und da tanzen Schatten auf Glassplitter-Tapeten,
jeder Schritt ein Gedanke, jeder Takt wie ein Schnitt durch verrostete Themen.
Du redest von Schmerz, doch ich bin sein Architekt,
baue Welten aus Wunden, wo du versuchst, dich selbst zu versteck’n.
Ich trag keine Namen – ich trag Narben,
und jedes davon wiegt schwerer als dein ganzes Gerappe in Farben.
Das hier ist kein Rap – das ist Triage mit Reimstrukturen,
du bist stolz auf Punchlines – ich zersäg Biografien mit Metaphern in Spuren.
Ich hab nie gekämpft, um zu siegen – ich hab überlebt,
und jeder meiner Tracks klingt wie der letzte Schrei eines Herzens, das lebt.
Du willst Feuer? Ich bin das Nachglühen von Welten, die brannten,
während du Hashtags suchst – such ich nach Gründen zum Atmen.
Und ich finde sie… nicht.
Doch die Suche macht mich schärfer als dein ganzes Image im Blitzlicht.
(Hook)
Das ist Vor dem Sturm – der Moment, wo die Luft vibriert,
du hörst mein Herz nicht schlagen – weil es im Takt rebelliert.
Keine Drohungen, kein Lärm – nur Präsenz,
ich bin nicht da, um dich zu zerstören – ich zeig dir, dass du nie existierst, wenn du brennst.
(Part 2)
Ich schreibe Verse wie Testamente an mich selbst,
nicht um zu glänzen – sondern weil Dunkelheit schweigt, wenn man sie erzählt.
Dein Rap ist wie’n Kostüm – mein Rap ist 'n Röntgenbild,
du schreibst dir Rollen, ich schreibe Bilder, die in Albträumen still.
Ich spucke keine Lines – ich öffne Räume,
wo du dich selbst triffst in der Stille zwischen Beats und deinen Träumen.
Ich trag mich wie ein Grabstein – schwer, doch beständig,
du wirkst wie ein Flyer im Wind – laut, aber endend.
Ich bin nicht besser – nur echter in jedem Vers,
während du dein Innerstes googelst, schrei ich leise aus Schmerz.
Du willst Message? Dann lies zwischen jedem Atemzug,
da liegt mehr Wahrheit als in deinem ganzen Output in der Booth.
Ich bin kein König – ich bin Prophet aus Trümmern,
und jede meiner Zeilen riecht nach Regen auf rostigen Zimmern.
(Hook)
Das ist Vor dem Sturm – der Moment, wo die Luft vibriert,
du hörst mein Herz nicht schlagen – weil es im Takt rebelliert.
Keine Drohungen, kein Lärm – nur Präsenz,
ich bin nicht da, um dich zu zerstören – ich zeig dir, dass du nie existierst, wenn du brennst.
(Bridge – Spoken)
Sie sagen, man wird stärker durch das, was man überlebt.
Doch was ist, wenn du alles überlebst – und am Ende nichts mehr von dir lebt?
(Outro)
Ich bin der Atem vor dem Einschlag,
der Blick, bevor du merkst, dass alles bloß aus Glas war.
Und wenn du dich fragst, was ich hier such...
Dann sag ich: Trauma.
Weil Schmerz mein Zuhause ist – und Rap nur der Flur.