(Intro)
Jeder Schritt ein Schwur, auf Asphalt geschrieben,
aus Träumen gegossen, doch längst zerrieben.
Zwischen Sirenen und Dämmerung, flüstert der Schmerz,
wir weinen nicht Wasser – wir bluten im Herz.
(Part 1)
Ich bin der Funke im Dunkeln, der letzte Beweis,
dass Sprache heilt, auch wenn du innerlich kreist.
Mein Viertel klebt an mir wie Schatten im Licht,
jeder Gedanke verwundet, doch keiner zerbricht.
Aus Worten gemacht – in Teer konserviert,
meine Reime sind Feuer, das sich selber schürt.
Ich schreib auf den Wänden die Psalmen des Lärms,
gegen Götter aus Glas und Versprechen aus Sperrmüll.
Jede Zeile 'ne Klinge, mein Herz ist im Takt,
doch wer küsst noch den Beat, wenn der Himmel nicht lacht?
(Bridge)
Und sie fragen: Woher kommt der Zorn in den Zeilen?
Ich sag: Von Narben, die nie wirklich heilen.
(Hook)
Tränen aus Teer – wir schrein in die Nacht,
tragen Hoffnung im Herzen, doch reden mit Macht.
Keine Rosen, kein Licht – nur Verse im Dreck,
wir sind die Stimme der Schatten – kein Weg führt zurück.
(Ahhh, klack-klack – wir sprechen aus Groll)
Tränen aus Teer – doch die Flamme bleibt voll.
(Part 2)
Ich bin der Poet mit dem Blick wie ein Sturm,
seh den Himmel in Fetzen, meine Sprache deformt.
Zwischen Knastträumen und letzter Kulanz,
mal ich Bilder mit Wörtern, als wär’s meine Chance.
Meine Kindheit war grau – kein Märchen, kein Held,
nur ein Stift in der Faust und ein selbstgebautes Feld.
Und du fragst, warum meine Stimme so brennt?
Weil mein Blut wie Benzin durch die Zeilen rennt.
Ich schrei für die Stummen, geb Silben Gewicht,
in 'ner Welt, die uns schluckt – doch mich frisst sie nicht.
(Hook)
Tränen aus Teer – wir schrein in die Nacht,
tragen Hoffnung im Herzen, doch reden mit Macht.
Keine Rosen, kein Licht – nur Verse im Dreck,
wir sind die Stimme der Schatten – kein Weg führt zurück.
(Ahhh, klack-klack – wir sprechen aus Groll)
Tränen aus Teer – doch die Flamme bleibt voll.
(Part 3)
Meine Sprache wie Stahl, mein Herz wie 'n Ofen,
ich verbrenn meine Zweifel – lass sie im Takt toben.
Keine Bühne, kein Schein, nur der Dreck unter Schuh’n,
doch ich bau mir 'nen Thron – auf den Wunden, die bluhn.
Ich bin kein Held, doch auch kein Gespenst,
ich bin der Satz, der dich nachts nicht mehr pennt.
Reimstruktur wie 'n Labyrinth, jeder Takt 'ne Gefahr,
doch ich tanz auf den Linien – mit Worten wie Schar’n.
Lyrik aus Lava, aus Staub und aus Schmerz,
doch sie schlagen wie Blitze – direkt in dein Herz.
(Outro)
Wenn sie fragen, wer wir sind – sag: Wir kamen aus Pech,
doch wir schreiben aus Glut – und nicht aus Gefecht.
(Brrrm.)