(Part 1)
Willkommen im Saal, wo kein Licht existiert /
nur Stimmen in Kreisen – doch keiner kapiert.
Ich halt den Spiegel so nah, dass dein Blick sich verliert,
und du fragst dich: „Bin ich das?“ – doch dein Ich kollabiert.
Ich trag keine Maske – ich trag ein Museum,
aus Fehlern geschnitzt, und du gehst dran vorbei wie im Traum ohne Zielstrom.
Dein Flow klingt wie: „Schaut mal, ich bin tough!“,
doch du bist nur ein Kind, das im Kostüm spielt, weil es nie Gefühle rafft.
Ich tanze mit Dämonen in Walzertakt,
du mit TikTok-Hashtags, Fake-Facts und Klick-Takt.
Mein Kopf ein Palast voller Stimmen mit Akzent,
doch jede klingt realer als dein Instagram-Talent.
Ich sag wenig, doch treff tief – so tief, dass du schweigst,
denn wer nix fühlt, rappt viel – doch bleibt dabei seicht.
Du willst battlen? Versuch’s, doch hier ist kein Gefecht,
das ist ein Maskenball im Kopf – Bruder, du fehlst das Recht.
(Hook)
Maskenball im Kopf – du hast keine Einladung,
ich seh durch dein Lächeln – und da wartet nur Verneinung.
Keine Lines – nur Verzerrung in der Luft,
du nennst das Rap? Ich nenn das Flucht aus deiner Kluft.
(Part 2)
Ich schreib mit Blut in den Takt, der von Träumen zerfetzt ist,
deine Bars sind wie Lügen – laut, aber letztlich zwecklos.
Du laberst von Schmerz – doch hast keinen gekannt,
außer wenn WLAN ausfällt oder Fame sich nicht bedankt.
Ich bin nicht arrogant – ich bin nur ehrlich mit Gift,
und das brennt nicht sofort – es nagt langsam, bis du innerlich kippst.
Ich seh in dein’n Text wie in 'nen Chatverlauf mit dir selbst:
„Bin ich krass? Bin ich real? – Oh, jemand liked, ich zähl das als Held.“
Du redest von Seele – ich bring sie zum Schrein,
setz sie auf Beats wie auf Altare – und lass sie dann wein’n.
Du bist laut, aber leer, ich bin still und konkret,
meine Stimme klingt wie Dämmerung – deine wie Nebel im Gebet.
Du willst Profil zeigen? Dann zeig mal dein’n Kern,
doch da ist nix als Gekrächze – wie’n Papagei im Zirkuszelt fern.
(Hook)
Maskenball im Kopf – du hast keine Einladung,
ich seh durch dein Lächeln – und da wartet nur Verneinung.
Keine Lines – nur Verzerrung in der Luft,
du nennst das Rap? Ich nenn das Flucht aus deiner Kluft.
(Bridge)
Ich brauch kein'n Diss, ich entzieh dir das Licht,
während du dich in Pose wirfst, fall’n dir die Masken vom Gesicht.
Das ist kein Battle – das ist Therapie im Verhör,
mit dem Beat als Hypnose und mein Flow als Schwert in dein Gehör.
(Outro)
Ich laufe allein durch den Maskensaal,
jeder trägt sein Lächeln wie 'ne Klinge aus Stahl.
Doch du – du fällst auf, nicht weil du strahlst,
sondern weil selbst die Schatten dich meiden – brutal.
Und jetzt geh, sag was du willst,
doch du weißt, dass ich’s bin, der dein Schweigen erfüllt.