(Strophe 1)
Du sagst: „Ich hab noch Zeit, vielleicht irgendwann.“
Doch wartest nur still auf den nächsten Plan.
Vermeidest den Sturm, den Sprung ins Licht –
Aber lebst du überhaupt, wenn du’s nie was spürst
(Strophe 2)
Dein Herz schlägt leise, fast wie im Schlaf,
Weil du dich vorm Schmerz schon im Voraus vergräbst.
Du nennst es Vernunft, doch da ist kein Klang,
Nur Stille, die sich wie Ketten anfühlt – so lang.
(Refrain)
Und du bist fast nie da, wenn das Leben passiert,
Weil die Angst vorm Ende alles kontrolliert.
Du hältst dich zurück, aus Angst vorm Fall –
Aber fliegen kannst du nur, wenn du loslässt einmal.
(Strophe 3)
Du willst das große Glück, doch hast Angst vorm Verlieren,
Willst lieben, ohne zu investieren
Doch jedes „Was wäre, wenn“ wird zu „Nie passiert“ –
Wenn keiner den ersten Schritt riskiert.
(Refrain)
Denn du bist fast nie da, wenn das Leben passiert,
Weil die Angst vorm Sterben alles blockiert.
Du hältst dich zurück, aus Angst vorm Fall –
Aber fliegen kannst du nur, wenn du loslässt einmal.
(Bridge)
Vielleicht tut’s weh, vielleicht wird’s laut,
Vielleicht bricht was auf, das keiner schaut.
Doch da draußen wartet mehr als nur Flucht –
Vielleicht brauchst du bloß ein bisschen Mut.
(Letzter Refrain)
Also sei ganz da, wenn das Leben dich ruft,
Auch wenn es wackelt, auch wenn’s nicht genug.
Du wirst nie bereit sein – doch das ist okay,
Denn echt wird’s nur, wenn du wirklich den weg gehst.
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