Intro
(Sanftes, verhalltes Gitarren-Picking. Ein tiefer Bass setzt ein. Es klingt einsam, aber warm.)
1. Strophe
Die Nachrichtenflut steht uns bis zum Hals,
Ein Ozean aus Trümmern und Salz.
Wir haben gelernt, im Schatten zu wohnen,
Zwischen Ruinen und hohlen Phrasen-Ikonen.
Doch schau mal genau in den grauen Asphalt,
Dort regt sich etwas mit leiser Gewalt.
Pre-Chorus
(Das Schlagzeug setzt mit einem treibenden Rhythmus ein, die Gitarren werden verzerrter)
Es ist nicht zu spät, den Kompass zu drehen,
Auch wenn wir den Weg noch im Nebel nur sehen.
Jede Lawine beginnt mit dem kleinsten Stein,
Wir müssen nicht länger die Opfer sein.
Refrain
(Explosiv, laut, stadiontauglich – große Akkorde)
Und wir bauen aus Scherben ein neues Fundament,
Ein Feuer, das heller als die Angst hier brennt!
Die Welt ist verwundet, doch sie bricht nicht entzwei,
Wir waschen den Schmutz von der Seele frei.
Es gibt kein „Zu spät“, solang das Herz noch schlägt,
Wir sind die Kraft, die die Berge bewegt!
2. Strophe
(Ruhiger, Schlagzeug bleibt dezent im Hintergrund)
Vielleicht wird es anders, als wir es gedacht,
Ein leiserer Morgen nach einer endlosen Nacht.
Weniger Gier und mehr Hand in Hand,
Ein grünerer Streifen im verbrannten Land.
Die Risse im Beton, sie sind nicht das Ende,
Sie sind der Platz für die blühende Wende.
Bridge
(Crescendo: Alles wird lauter und dichter)
Lass es regnen, lass es stürmen,
Lass die Zweifel sich ruhig türmen!
Wir sind das Licht, das die Dunkelheit frisst,
Weil Hoffnung die einzige Sprache ist,
Die man niemals vergisst!
Outro
(Die verzerrten Gitarren klingen langsam aus, übrig bleibt nur ein heller Klavier-Ton und das akustische Picking vom Anfang.)
Die Welt wird wieder weit...
Wir schenken ihr die Zeit.
Ganz leise...
Ganz nah...