(Intro)
(Ein tiefes, bedrohliches Synthesizer-Brummen. Dann setzt ein brachialer, synchroner Gitarren-Riff ein: DAM-DAM, DAM-DAM-DAM!)
(Vers 1)
In der Stadt der tausend Lichter
Schwindet Glanz von den Gesichtern
Ein Schalter kippt, der Saft ist weg
Wir kriechen tief im kalten Dreck
Die Spree fließt schwarz, das Herz steht still
Weil keiner uns mehr helfen will.
(Vers 2)
Der Adler oben auf dem Dach
Hält keine Wache, er ist schwach
Er stopft sich Federn in die Ohren
Wir sind im Schatten längst verloren
Beton wird kalt, die Nacht wird lang
Ein stummes Land im Untergang.
(Pre-Chorus)
(Gitarren setzen aus, nur ein stampfender Bass und Flüstern)
Kein Signal.
Kein Wort.
Kein Licht.
Das System... es kennt uns nicht.
(Chorus)
(Vollgas: Brachiale Riffs, martialischer Gesang)
BERLIN!
Blind ist die Macht!
BERLIN!
Schwarz ist die Nacht!
Der Staat ein Wrack, die Hilfe fern
Wir sterben unter'm kalten Stern!
KEIN LICHT!
FÜR DICH!
(Vers 3)
Vom Reichstag weht ein hohler Wind
Wo sie vor Gier am Feiern sind
Champagner perlt im Kerzenschein
Doch wir, wir bleiben ganz allein
Sie predigen vom großen Morgen
Doch fressen heute uns’re Sorgen.
(Chorus)
BERLIN!
Blind ist die Macht!
BERLIN!
Schwarz ist die Nacht!
Der Staat ein Wrack, die Hilfe fern
Wir sterben unter'm kalten Stern!
KEIN LICHT!
FÜR DICH!
(Bridge)
(Stakkato-Gitarren, sehr aggressiv)
Strom – Los!
Schutz – Los!
Gnaden – Los!
Berlin ist...
TOT!
(Explosives Schlagzeug-Solo)
(Outro)
(Das Riff wird langsamer, wie eine Maschine, die ausläuft)
Dunkelheit...
Dunkelheit...
(Flüsternd) Hilfe kommt nie.
(Ein letzter, tiefer Gitarrenschlag, dann Stille)