GLARNERBLUET
[Intro]
Yeah…
Mir sind nöd di Gröschte, nöd di Lutischte,
aber wenn’s um Heimat gaht, git’s für üs nume eis: Glarnerland.
[Verse 1]
Morgefrüeh, wenn d’Sunne langsam über d’Gipfel chunnt,
de Nebel no im Tal liit und d’Stilli d’Wält verstummt.
Do fangt min Tag aa, mit em Bärg vor de Nase,
kei Stress, kei Theater, kei falschi Phase.
Mini Wurzle ligged tüüf i dem steinige Bode,
do hesch glehrt ufzstah, statt nume z’rede.
Mir händ kei goldigi Strasse und kei Palmä am Strand,
aber Bärgä, wo jede Tag neu imponiere, Hand i Hand.
Am Walesee spiegelt sich dr Himmel so blau,
dr Föhn zieht dür d’Schlucht, jede Glarner weiss genau:
Es git Tage, wo alles gege di lauft,
aber genau denn wird Charakter baut.
[Hook]
Glarner Bluet – das brennt i mim Härz,
jede Meter vo dem Land isch meh wert als Gold.
Zwüsche Tödi und Walesee, do bini dehei,
egal wohi i gange, mini Seel zieht mi hei.
Mir gönd üsre Wäg, stolz und frei,
Glarner Bluet – das bliibt für immer debi.
[Verse 2]
Klausen, Pragel, Kerenzer obe im Wind,
jede Pass erinnert mi dra, wär mir würkli sind.
Mir gönd dur d’Stäge, dur d’Schlucht und dur d’Stei,
und jede Schritt flüschtert: “Du ghörsch genau dahei.”
Schabziger uf em Brot – für di eint komisch,
für üs e Symbol, ehrlich und typisch.
Mir lached über üs sälber, das macht üs starch,
will Stolz brucht kei Maske und kei falschi Art.
Mir händ glernt mit em Wetter z’läbe,
mit Schnee im Winter und Räge i jedere Gäge.
Doch genau das het üs zäme gschweisst,
will jede Glarner weiss, was Zämehalt heisst.
[Bridge]
I ha d’Stadt gseh mit all ihrem Liecht,
doch kei Skyline ersetzt mini Bärgsicht.
S’Glück cha mer nöd chaufe, nöd miete, nöd lehne,
es wachst det, wo dini Wurzle entstöh.
[Verse 3]
Do schaffed Dachdecker, Büezer, Bure und Handwerker,
mit schwielige Händ und eme Härz, wo täglich stärcher wird.
Mir bruched kei Titel, kei glänzendi Chleider,
mir lönd lieber Täte spreche statt ewig rede wyter.
Am Füür am Abe, wenn d’Sunne versinkt,
und s’letschte Liecht no d’Bärggipfel trinkt,
denn weiss i: meh Reichtum bruuch i nöd,
will Heimat isch öppis, wo dir niemert nimmt.
[Hook]
Glarner Bluet – das brennt i mim Härz,
jede Meter vo dem Land isch meh wert als Gold.
Zwüsche Tödi und Walesee, do bini dehei,
egal wohi i gange, mini Seel zieht mi hei.
Mir gönd üsre Wäg, stolz und frei,
Glarner Bluet – bis i d’Ewigkeit.
[Outro]
Wenn mini Reis emol fertig isch und d’Sunne untergaht,
wott i nume no einisch d’Bärgluft iizüüge.
Es git vill schöni Ort uf dere Wält –
aber nur eis fühlt sich aa wie mis Dihei.
Mis Glarnerland. Für immer.