(Verse 1)
Wenn der Atem der Nacht sich hebt,
und Sterne leise Schatten weben,
schreitet sie durch silberne Stille,
geboren aus vergess’nen Wegen.
Ihr Haar trägt Flüstern alter Zeiten,
ihr Blick ein glimmend tiefes Licht.
Lómelindë, im Dunkel wandelnd –
ein Funke, der die Nacht durchbricht.
(Pre-Refrain)
Ein Raunen steigt im Wind empor,
ihr Name klingt wie ein verborgenes Tor.
(Refrain – groß, mystisch)
Lómelindë – Tochter der Dunkelheit,
aiya lómë, flüstere mich heim.
Móra calima, nai serë,
dein Lied wird in den Schatten sein.
Lómelindë – Tochter der Dunkelheit,
du führst die Nacht in ihren Schein.
(Verse 2)
Sie trägt das Echo alter Welten,
ein Lied, das niemand mehr versteht.
Es ruht in ihr wie flüss’ges Feuer,
das durch die Dunkelheit weht.
Ihr Schritt ist weich wie fallend’ Nebel,
doch jeder Ton von tiefer Macht.
Lómelindë, die Sternenwächterin
des Leids, das in den Tiefen lacht.
(Pre-Refrain)
Ein sanftes Summen hebt sie an,
als rief der Mond sie himmelan.
(Refrain)
Lómelindë – Tochter der Dunkelheit,
aiya lómë, flüstere mich heim.
Móra calima, nai serë,
dein Lied wird in den Schatten sein.
Lómelindë – Tochter der Dunkelheit,
du führst die Nacht in ihren Schein.
(Bridge – elbischer Zauber, etwas dunkler)
“Móra nai yéta,
lómë varya nin.
Cala úva vanwa,
linda tárië tella nin.”
(„Möge das Dunkel sprechen,
die Nacht beschütze mich.
Das Licht vergeht nicht,
die Liedkönigin soll mich führen.“)
(Final Chorus – episch, mit Chören)
Lómelindë – Tochter der Dunkelheit,
dein Ruf durchdringt die Ewigkeit.
Aiya lómë, aiya calima,
die Nacht erhebt sich im Verein.
Lómelindë – Tochter der Dunkelheit,
ich folge dir durch Raum und Zeit.