(Verse 1)
Wenn der Morgen über Schatten bricht,
und alter Nebel die Welt durchbricht,
hör ich ein Flüstern lómelindë sacht,*
ein Dämmerlied, das mich bewacht.
Elen síla führt mich durch die Zeit,**
ein Sternenruf in Unendlichkeit.
(Pre-Chorus)
Und wenn die Stille mich umarmt,
spür ich die Kraft, die ewig warnt.
Ein Erbe, das in mir erwacht,
geboren aus Feuer und Walkürenmacht.
(Chorus)
Nai tiruvatyë,* ich hör euch rufen,
wie Winde, die durch Himmelstüren rufen.
Ich geh den Weg, den ihr mir zeigt,
bis jede Dunkelheit von mir weicht.
Nai tiruvatyë –
Ruf der Walküren, trag mich weit.
(Verse 2)
Silbergras tanzt unter meinem Schritt,
der Wind der Ahnen trägt mich mit.
Súron valta, weit und klar,*
ein elbischer Hauch aus alter Jahr.
Durch Schattenpfade zieht ein Klang,
der mich erhebt und stärker macht.
(Pre-Chorus)
Und über mir, im Sternenzelt,
leuchtet calima óre durch die Welt.*
Ein Herz aus Licht, das niemals bricht,
und mich im Dunkel nicht vergisst.
(Chorus)
Nai tiruvatyë, ich hör euch rufen,
wie Winde, die durch Himmelstüren rufen.
Ich geh den Weg, den ihr mir zeigt,
bis jede Dunkelheit von mir weicht.
Nai tiruvatyë –
Ruf der Walküren, trag mich weit.
(Bridge)
Eärendil eterúna, Stern so klar,*
begleite mich durch jedes Jahr.
Walkürenruf und Elbenlicht,
zwei Kräfte, die mein Herz durchbricht.
(Final Chorus)
Nai tiruvatyë, ruft mich heim,
wo Licht und Schatten Schwestern sein.
Walkürenflügel, Sternenleid,
führt mich durch Raum und Ewigkeit.
Ruf der Walküren —
begleite mich.