(Hook)
Suchtdruck – wie Beton auf meiner Brust,
will aufhören, doch ich schaff es nicht, egal wie sehr ich muss.
Krieg in meinem Kopf, jede Nacht derselbe Lauf,
ich geh unter in der Sucht und komm allein nicht mehr raus.
Wenn der Sensenmann schon leise meinen Namen singt,
fragt sich keiner, wie viel Kraft mich dieser Kampf noch kostet, bis er gewinnt.
(Part1)
Ich wach auf mit Schuld, schlaf ein mit Verlangen,
jeder gute Vorsatz ist schon tausendmal gegangen.
Red mir ein, ich hab Kontrolle, doch das ist gelogen,
meine Hände zittern schneller als mein Herzschlag oben.
Ich weiß genau, was mich kaputt macht, trotzdem greif ich zu,
jede Ader kennt den Weg, ich komm nicht mehr zur Ruh.
Gedanken drehen Kreise, kein Ausweg in Sicht,
ich führ Schlachten im Kopf, doch ich gewinn sie nicht.
(Hook)
Suchtdruck – wie Beton auf meiner Brust,
will aufhören, doch ich schaff es nicht, egal wie sehr ich muss.
Krieg in meinem Kopf, jede Nacht derselbe Lauf,
ich geh unter in der Sucht und komm allein nicht mehr raus.
Wenn der Sensenmann schon leise meinen Namen singt,
fragt sich keiner, wie viel Kraft mich dieser Kampf noch kostet, bis er gewinnt.
(Part2)
Mein Körper zieht die Notbremse, doch ich hör sie nicht,
Ärzte reden von Gefahr, doch ich seh nur mein Gesicht.
Blass im Spiegel, Augen leer, Puls schlägt aus dem Takt,
jede Nacht ein Würfelspiel, das langsam Leben knackt.
Freunde sagen: „Halt durch“, doch sie fühlen’s nicht,
wenn das Verlangen lauter ist als jedes gute Licht.
Ich will leben, ja, ich schwör, das ist kein Fake,
doch mein Kopf ist ein Gefängnis und die Sucht der Wärter, der mich prägt.
(Bridge)
Ich hab Angst vor dem Leben und Angst vor dem Tod,
Angst vor dem Morgen, Angst vor der nächsten Dosis, die droht.
Ich will Hilfe, doch ich weiß nicht, wie man schreit,
wenn man jahrelang gelernt hat, dass man leise leidet.
(Hook)
Suchtdruck – wie Beton auf meiner Brust,
will aufhören, doch ich schaff es nicht, egal wie sehr ich muss.
Krieg in meinem Kopf, jede Nacht derselbe Lauf,
ich geh unter in der Sucht und komm allein nicht mehr raus.
Wenn der Sensenmann schon leise meinen Namen singt,
fragt sich keiner, wie viel Kraft mich dieser Kampf noch kostet, bis er gewinnt.
(Outro)
Vielleicht morgen.
Vielleicht schaff ich’s nie.
Doch heute war ich ehrlich –
und das bin noch ich.