[Intro]
[low vocal register]
Tag ein, Tag aus
gleiche Wände, gleiche Straßen
doch ich schwör mir jeden Abend
ich werd für dein Lächeln rasen
[Verse 1]
Aufgewacht, derselbe Fleck an der Decke
kalter Kaffee, meine Träume in der Ecke
Draußen grau, in mir drin wie Beton
doch dein Name in meinem Kopf macht ihn weich wie Karton
Immer nur Arbeit, Heimweg, Bett
alles Routine, alles schmeckt fade, alles schmeckt matt
Doch wenn ich dein Bild seh, Bruder, ich schwör
da wird aus meiner stumpfen Welt kurz ein Feuermeer
[Chorus]
Tag ein, Tag aus, ich renn durch den Staub
bis ich dich lachen seh, auch wenn ich dabei ausbrenn
Gleiche Tage, gleicher Trott, doch ich halt das aus
weil du am Ende dieses Tunnels in meinen Augen wohnst
Tag ein, Tag aus, ich kämpf mich hier raus
alle Narben, jeder Schmerz, ich nehm das auf mich
Immer wieder gleicher Film, doch ich drück ihn laut
bis du sagst: „Ich bin glücklich“, und es trifft mich
[Verse 2]
Jede Nacht dieselben Fragen im Zimmer
war ich genug, oder sink ich nur immer tiefer
Handybildschirm hell, meine Haut zu blass
dein Chat oben angepinnt, damit ich dich nie verpass
Meine Jungs sagen, „Digga, du bist viel zu lost“
doch die kennen nicht dein Lachen, Bruder, die seh’n nur die Kost
Ich geb mein letztes bisschen Kraft, wenn du weinst
damit du irgendwann sagst: „Ich hab alles, was ich brauch“ und es meinst
[Chorus]
[Bridge]
Ich kenn jede Ritze in der Wand, jeden Fleck am Boden
jeden Abend dieselbe Frist, dieselben Dämonen
Doch wenn du sagst „Bleib bei mir, ich glaub an dich“
dann wird aus meiner grauen Schleife ’n kleines Licht
Ich fall tausendmal, steh tausendundeinsmal auf
trag den ganzen grauen Himmel, wenn du ihn nicht brauchst
Tag ein, Tag aus, derselbe Schmerz im Bauch
doch für ein echtes Lächeln von dir zahl ich alles drauf
[Chorus]