[Intro]
Duftende Kräuter,das wilde Feld,im Tau des frühen Morgens.Eine Biene lässt sich auf dem Handgelenk nieder,sucht Süße im salzigen Schweiß.
Das Kitzeln der Beinchen...kleines Leben vor der großen Finsternis.Ich sehe die Eichenrinde an,als sähe ich zum ersten Mal diese Runzeln der Haut.Die Welt ist so klar,dass man Kindheitserinnerungen sieht: Mutterhände, warmes Brot,der Duft der gemähten Wiese.Wir sind hier, um diese Stille vor Schändung und Mord zu bewahren,damit der Fremde seine blutigen Hände nicht nach unserer Heimat ausstreckt,nach unserem heiligen Land!
[Verse 1]
Die Brüder schweigen.Kein wilder Schrei,kein nutzloser Zorn.Einer krempelt die Ärmel hoch,stählt die Muskeln für den harten Streit. Einer flüstert Gebete,einer verbirgt die Angst hinter einer Maske aus schlechten Witzen. Die Anführer,die die stählernen Reihen führen–ruhige,strenge,erbitterte Väter.
Befehle werden nicht mehr gebrüllt–jeder weiß, was zu tun ist.
Jeder kennt seinen Schritt,den Ellenbogen des Freundes neben sich, Schild an Schild fest geschlossen.Wir lieben dieses Land bis zum Schmerz, bis zum Rhythmus des Todes,wir hassen jene,die Asche und Joch hierher bringen,bis aufs Blut.
[Verse 2]
Sie kommen,um zu brennen und zu töten.Sie kommen, um zu schänden und zu rauben. Doch hinter uns–unsere Wurzeln,hinter uns–der Ahnen Gräber. Wir sind nicht nur Krieger,wir sind eine Wand,die sie nicht brechen können!Wir sind schlau und listig,standhaft wie Damaszener Stahl. So stehen wir zwischen den Zeiten! Die Biene flog davon.Die Zeit ist um,es gibt keinen Weg mehr zurück.
Der kurze Befehl "Zum Kampf!".Das Visier fällt, die Welt erstarrt und während wir die Schildmauer halten, gehen wir der Horde entgegen. Wir wurden zum lebendigen Schutzwall zwischen den Horden und der Heimat! In dieser Lotterie des Krieges gewinnt unser Geschlecht, anders kann es nicht sein!
[Chorus]
Kampf! Das ist keine Beschreibung in Büchern, das ist Chaos und Rauch!
Blut! Das ist die Wahrheit des Finales, von uns geschrieben!
Für die gerechte Sache, für das Haus, für das Überleben, stoppen wir die Horden mit unseren schweren Schilden! Hey! Slawische Wut brennt in den Herzen, in den ruthenischen und litauischen!
[Bridge]
Die Lotterie des Krieges – für den einen ein Hügel, für den anderen der Sieg. Doch wir haben standgehalten. Denn wir sind diese Erde, dieser Wermut und dieses Wasser. Die Synjucha fließt weiter, rein und streng wie Gottes Wille. Von den goldenen Horden blieb nur der Schatten, und ihr Leib bedeckt die ukrainische Erde! Wir wischen die Schwerter am Gras ab. Wir gedenken derer, die in diesem grausamen Kampf fielen... Wir sind einfach Menschen, die ihr Zuhause mehr als alles auf der Welt lieben!
[Outro]
Hey! Der Fleiß der Hand wird zur tödlichen Klinge. Wer kam, unser Haus zu schänden – der soll in diesem blauen Wasser für immer verschwinden, weggespült von unserem Glauben und unserem letzten, wütenden Ansturm!